Frauenwettkampftruppe der Arendseer Ortswehr trainiert für den 2. Juni

„Es zählt nur eines: Unser Sieg in Kläden!“

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Die Wettkampftruppe: Anja Güßfeld (v.l.), Tabea Schumacher, Michaela Regber (oben), Joana Feierabend (unten), Madlen Bahn und Jeanny Güßfeld. Diese Frauen wollen für Arendsee den Pott aus Kläden entführen.

Arendsee. Wenn es möglich ist, wird trainiert. Die Mädchen und Frauen der Wettkampftruppe der Arendseer Ortsfeuerwehr wollen beim Bereichsausscheid in Kläden beim Löschangriff Nass den Sieg einfahren. „Es wird schwer, gegen die Kaulitzer und Dessauer Frauen zu bestehen.

Aber wir haben den Willen, den eisernen Willen“, so Anja Güßfeld, die die Truppe ins Leben gerufen hat. Sie hatte vor einem Jahr versprochen, dass es in Kürze eine Wettkampftruppe geben wird. Und es gibt sie. Erfahrene Frauen sind dabei und ganz junge, unerfahrene. Unter der Federführung der Oberfeuerwehrfrau Madlen Bahn wird trainiert. Am Sonnabend standen auf dem Platz an der Salzwedeler Straße Kamerad Udo Lahmann als Kraftfahrer und Ideengeber sowie René Karscholl als Maschinist den Frauen zu Seite. „Nichts gegen René, aber wenn wir beim Wettkampf einen Mann an der Tragkraftspritze stehen haben, werden wir mit einer Sekunde Plus bestraft“, weiß Anja Güßfeld. Und deshalb möchten sie und ihre Mitstreiterinnen, dass eine weitere Frau eingesetzt wird. „Wir denken da an Jennifer Rupnow, es wäre schön, wenn sie uns hilft“, hieß es.

Immer wieder üben die Frauen insbesondere das Kuppeln der Sauglängen. Ein schwerer Job, doch davon wollen die Frauen nichts hören. Engagiert rennen sie immer wieder von der Startlinie zu dem „Haufen“, der wohlgeordneten Technik für den Angriff. „Ihr müsst schneller werden, das Kuppeln muss bei geschlossenen Augen klappen“, so Udo Lahmann.

Es gab bislang keine Frauenwettkampftruppe, sind sich die Kameradinnen sicher. Mit Peter Troch von der Altersabteilung der Wehr hatten sie in der Chronik geblättert. „Wir sind was Neues. Und wir rennen für unsere Wehr“, sagten sie.

Mit dabei sind Madlen Bahn, Jeanny Güßfeld, Anja Güßfeld, Michaela Regber (alle Arendsee) sowie die beiden Frauen von außerhalb, Tabea Schumacher aus Kläden und Joana Feierabend aus Lohn.

Angetreten wird am 2. Juni in neuen T-Shirts, die die Fa. Herbst gespendet hat.

Von Harry Güssefeld

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