Arendsees Bürgermeister spricht sich für mehr Vergabe von Leistungen aus

Wirtschaftshof weiter auf dem „Mittelweg“

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Mit dem neuen Teleskoplader steht den Mitarbeitern des Wirtschaftshofes ein modernes Arbeitsgerät zur Verfügung. Allen anfallenden Arbeiten in den Orten der Stadt können die Mitarbeiter aber nicht mehr nachkommen.

Arendsee. Vor rund einem halben Jahr herrschte große Aufregung im Arendseer Stadtrat und dessen Ausschüssen – die Zukunft des Wirtschaftshofes stand zur Diskussion. Eine Investition von 100 000 Euro sollte auf die Wunden gelegt werden.

Der geforderte Teleskoplader ist angeschafft, der alte, in die Jahre gekommene Fendt tut seinen Dienst in Fleetmark. Es ist ruhig geworden – aber hinter den Kulissen brodelt es dennoch. Immer wieder sind es die Ortsbürgermeister, die die Finger in die Wunde legen. Zuletzt war es Horst Bretschneider aus Kaulitz, der während der Stadtratssitzung in Kerkau dem Wirtschaftshof ein gewisses Versagen vorwarf.

Arendsees Bürgermeister Norman Klebe weiß um die Kritik. Will sie aber so nicht stehen lassen. „Es gibt ein Rotationsprinzip auf dem Wirtschaftshof. Und unsere Mitarbeiter sind auch in Kaulitz aktiv“, erklärte Klebe gegenüber der AZ.

Der Forderung aus den Orten nach mehr Personal auf dem Wirtschaftshof kann die Stadt nicht nachkommen. Das sei kein Geheimnis, und so werde nach anderen Wegen gesucht. Bestimmte Arbeiten werden in Zukunft ausgegliedert, vergeben.

Von Harry Güssefeld

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