Drachenbootfreunde reagieren auf Kritik / „Vieles haltlos“

„Wir trommeln weniger“

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Maik Grimm vom Drachenbootverein (l.) und Michael Meyer von der Luftkurort-GmbH besprechen die Probleme.

gü Arendsee. Maik Grimm, Chef des Arendseer Drachenbootvereins, reagierte gestern genervt auf die Kritik vom Campingplatz (wir berichteten). „Die Anschuldigungen, wir würden mit unseren Autos illegal auf dem Gelände des IDA parken, sind schlichtweg falsch“, so Grimm.

Mit dem IDA gebe es eine Vereinbarung darüber. Dass vereinsfremde Personen das Strandtor der Drachenbootler passieren können, sei in einem Vertrag mit der Luftkurort Arendsee-GmbH geregelt. „Wir vom Verein haben alle eine Jahreskarte. Die anderen, auch Gastvereine, dürfen passieren, wenn sie trainieren wollen. Auch Kindergruppen, die von uns trainiert werden, nutzen den Eingang“, so Grimm.

Die Kinderbetreuung bringe das notwendige Kleingeld, um die Kosten zu decken. Denn die Drachenbootler bezahlten für den Platz eine Pacht.

Einzig beim Thema Trommeln gibt Grimm zu, etwas übertrieben zu haben: „Wir werden das Trommeln auf ein Minimum reduzieren.“

Der noch junge Verein und die Luftkurort Arendsee-GmbH seien bemüht, die Vertragsinhalte einzuhalten. „Was das Grillen anbelangt: Wir haben gegrillt – ja, Aber gegen die Bezeichnung Grillparty habe ich schon etwas“, so der Drachenboot-Fan abschließend.

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