Einwohner geben nicht auf

Kreis macht Rademinern keine Hoffnung für Straßenbau 2018 

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Eckhard Kamieth ist die marode Dorfstraße seit Jahren ein Dorn im Auge. Er sammelt in seinem Vorgarten Steinstücke, die immer wieder abplatzen und durch die Gegend fliegen.

cz Rademin. „Es geht eine Gefahr aus“, drängt Eckhard Kamieth weiter auf den Ausbau der Dorfstraße in Rademin. Diese sei nicht nur schlecht zu befahren. Immer wieder lösen sich Steine von der Fahrbahn.

Die Geschosse landen in Vorgärten und auch schon in einem Schaufenster, das zerbrach.

Ein Gespräch mit Simone Dräger vom Kreis-Bauamt verlief so, wie es Rademins Ortsbürgermeister erwartet hatte: „Es wurde Verständnis gezeigt. Aber die Bauprioritäten für 2018 sind klar.“ Und dazu gehört die marode Kopfsteinpflaster-Piste nicht. „Wir lassen nicht locker“, ist dies für Rademins Ortsbürgermeister kein Grund aufzugeben. Gemeinsam mit dem Ortschaftsrat nimmt er nun 2019 ins Visier: „Wenn das nicht klappt, sollte es aber spätestens 2020 soweit sein.“ Der Kommunalpolitiker will auch den Arendseer Stadtrat mit ins Boot holen, damit sich dieser für den Ausbau der Kreisstraße starkmacht. Die Einheitsgemeinde müsste sich zudem an Gosse und Bordsteinen finanziell beteiligen.

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