Arendsee wird mit großem Filmstandort verglichen

„Wie Klein-Babelsberg“

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Landesminister Thomas Webel (v.r.) und Laudatorin Elke Lüdeke übergaben den dritten Preis an Norman Schenk, Initiator des Jugendfilmcamps und Uwe Walter, Chef des Fördervereins.

cz Arendsee. „Lassen Sie mich den Blick in den Norden Sachsen-Anhalts lenken. Wir haben dort so etwas wie Klein-Babelsberg. Seit vier Jahren werden in und um Arendsee Filme gedreht“, beschrieb Elke Lüdeke.

Die Direktorin des MDR-Landesfunkhauses Sachsen-Anhalt hielt am Montag die Laudatio. Die gemeinnützige You Vista UG und damit das Filmcamp wurde beim Demografiepreis Sachsen-Anhalt 2017 Dritter.

Allein diesen Sommer nutzten 400 junge Menschen aus etlichen Ländern das Camp im Luftkurort, um gemeinsam Filme zu drehen. Insgesamt 40 Kurzfilme entstanden. Das alljährliche Filmfestival sei zudem ein Beweis dafür, dass die Angebot etwas bringen. Bei den Dreharbeiten werden nicht nur Orte rund um den Arendsee genutzt, sondern auch Einheimische mit eingebunden. Dazu zählte 2017 der 89-jährige Schuhmachermeister Erwin Ebeling sowie Busfahrer Lothar David. Das Jugendfilmcamp bringe Effekte für die Region und sorge für eine dokumentarische Aufzeichnung des ländlichen sowie dörflichen Lebens. Zu diesem Schluss kommt die Jury des Wettbewerbes.

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