Welle der Solidarität

Mechau: Ehepaar erfreut über Hilfe nach Brand ihres Eigenheimes

Eine Mechauer Familie verlor Dienstag ihr Haus.
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Eine Mechauer Familie verlor Dienstag ihr Haus.

Nachdem eine Familie durch einen Brand ihr gesamtes Hab und Gut verloren hat, setzt sich eine große Welle der Solidarität in Gang.

Mechau – Wie die AZ erfuhr, wurde unmittelbar nach Bekanntwerden der Tragödie von der Kienstraße ein Aufruf im Internet gestartet.

Als Absender wird eine Familie Freimann genannt. „Da die Familie bei einem schrecklichen Brand ihres Hauses ihren ganzen Besitz verloren hat, möchte ich diese Aktion zum Leben erwecken“, so eine von Freimanns unterzeichnete Nachricht.

Wer wolle, könne Kleidung (Männergröße L und Schuhgröße 43 sowie Frauengröße 36, Schuhgröße 38) oder auch Bargeld spenden, hieß es weiter. Dieses alles könne bei Freimanns an der Mechauer Dorfstraße 16 abgegeben werden. In Kürze, so hieß es aus dem Bekanntenkreis der geschädigten Familie, solle heute ein Spendenkonto eingerichtet werden.

Die Spendenbereitschaft ist indes groß, wie die AZ erfuhr. So ließ die Basisgruppe der Linken in Arendsee wissen, dass sie 300 Euro aus einem von ihr initiierten Sozialfonds spenden werde. „Das Geld stammt unter anderem aus einer Blutspendeaktion der Arendseer Stadträte sowie aus gespendeten Aufwandsentschädigungen“, so Stadtrat Martin Retzlaff.

Die Mittel waren für einen sozialen Zweck eingeplant. „Es ist durch dieses Ereignis schnell eine Verwendung gefunden worden“, so Retzlaff. Keiner, so glaubt er, braucht derzeit nötiger Hilfe – auch wenn corona-bedingt bei Menschen einiges im Argen liege. „Aber kein Zuhause zu haben, das ist kaum vorstellbar“, hieß es.

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