Sportverein und Stadt sind dafür / Jugendamt soll noch das Okay geben

Weichen für Ferienhort im Stadion werden gestellt

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Blick auf das Stadion mit Beachvolleyballplatz. Dort sollen Mädchen und Jungen einige Wochen ihre Ferienspiele genießen. Bei schlechtem Wetter kann das Vereinshaus genutzt werden. 

Arendsee. Ferienspiele außerhalb des eigentlichen Hortes im Grundschulgebäude: Diese immer wieder geführte Diskussion bekommt eine neue Facette. Das jetzige Filmcampgelände ist inzwischen raus, dass Stadion wird favorisiert.

Der Sozialausschuss ist von dieser Idee überzeugt, wie Vorsitzender Thomas Schlicke gestern deutlich machte. „Das Gelände des Beachvolleyballplatzes könnte genutzt werden, genauso wie ein Stück vom Wald und bei schlechtem Wetter ein großer Raum im Vereinshaus“, unterstrich der Stadtrat. Kinder sollen die Sommerferien dort zum Teil erleben. Für wielange steht noch nicht fest, es gilt bürokatische Hürden zu nehmen.

Ohne Okay des Jugendamtes wird es diese Ferienspiele kaum geben können. Doch die Mitarbeiter in Salzwedel sind dafür durchaus aufgeschlossen, wie Anja Schrader in Erfahrung gebracht hat. Auch Hortnerinnen haben sich bereits im Stadion umgeschaut und sind dafür.

Nach dem der Sozialausschuss den Vorschlag am Dienstag sozusagen auf die Schiene gehoben hat, kann er nun Fahrt aufnehmen. Bis zum 19. Mai soll von der Einheitsgemeinde ein nötiges Projektkonzept erarbeitet werden. Darüber entscheidet dann das Kreis-Jugendamt.

Die Idee, den Ferienhort ins Stadion zu verlegen, entstand bei einer Versammlung der Arendseer Basisgruppe der Partei „Die Linke“. Ehrenamtliche des Sportvereins, der das Gelände betreibt, wollen dies. Hans-Georg Kempcke, Chef der Stadtratsfraktion „Die Linke“, hatte das Bestreben kommunalpolitisch zu Papier gebracht. Und am Dienstag beschäftigte sich damit der Sozialausschuss. Ein entscheidender Fakt fehlt allerdings noch: die finanzielle Seite. Wie Thomas Schlicke betonte, sind solche Verhandlungen zwischen Stadt und Verein geplant.

Von Christian Ziems

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