Aus Kläden nach Thielbeer

Kläden: Wasserverband will noch 2020 in zentrale Abwasserentsorgung investieren

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Das Abwasser wird mittels der vorhandenen Pumpstation aus Kläden nach Thielbeer transportiert.

Kläden – Der Arendseer Ortsteil Kläden bekommt eine zentrale Abwasserleitung. Die Arbeiten dafür sind ausgeschrieben, ein entsprechender Fördermittelbescheid liegt in der Zentrale des Wasserverbandes Stendal-Osterburg (WVSO) am Bültgraben in Osterburg vor.

Olaf Schmidt, Investbauleiter im Unternehmen, beantwortete der AZ gestern Fragen zum Thema. So unter anderem zu den Bereichen, die von der Investition profitieren: Das sind die Grundstücke an der Klädener Dorfstraße zwischen Gasthaus Hoffmann und dem Pumpwerk in Richtung Thielbeer sowie die Grundstücke an der B 190 in Richtung Arendsee. Zwischen der B 190 und dem Bahnübergang wird ebenfalls erschlossen – dagegen nicht die Ortslage Kraatz und die Häuser, die hinter dem Bahnübergang in Richtung Schrampe liegen. An der Bundesstraße wird eine Abwasserdruckleitung im Bereich des Gehweges verlegt – zum großen Teil wird gebohrt. In der Ortslage selbst wird eine Schmutzwasserleitung in Richtung Pumpstation verlegt. Und das im Bereich der Dorfstraße, die in Abschnitten aufgenommen und wieder verschlossen wird. Dazu kommen in allen Fällen die Hausanschlüsse, die bis zu einem Meter auf die Privatgrundstücke reichen. Den Rest müssen die Anlieger realisieren. Alle Grundstücksbesitzer, die von den Maßnahmen betroffen sind, werden vom WVSO zu einer Informationsveranstaltung persönlich eingeladen. Diese beginnt Mittwoch, 11. März, 18 Uhr im Gasthaus Hoffmann. „Wir werden das Vorhaben umfänglich vorstellen“, so Investbauleiter Olaf Schmidt.

Erwähnt wurde auch die Abwasserdruckleitung von der Mutter-Kind-Kurklinik in Richtung Thielbeer, die Kläden tangiert. Diese würde aber für die Maßnahmen in Kläden keine Rolle spielen.

Die Bauarbeiten sollen vor dem beginnenden nächsten Winter beendet sein. Die Erschließung Klädens ist seit gut 20 Jahren immer wieder Thema. Zwischenzeitlich hatten sich Grundstücksbesitzer nach Alternativen umgesehen und investiert. Inwieweit die Anlagen weiter Bestand haben oder nicht, werde individuell geklärt, hieß es gestern. Über Kosten wird am 11. März auch gesprochen.

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