Auffangbecken wegen Wassereinzugsgebiet nicht möglich / Nun Versickerung

Das Wasser muss weg: L 5 wird trockengelegt

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Die Baustelle zwischen B 190 und Einmündung Lüchower Straße: Zu erkennen ist der abgefräste Teil der L 5 und der vorbereitete Radweg in Richtung Arendsee bzw. Kläden. Die Asphaltarbeiten könnten morgen beginnen, hieß es.

Arendsee. Im Zuge der Bauarbeiten am straßenbegleitenden Radweg entlang der L 5 hat die Landesstraßenbau-Behörde auch eine Lösung gesucht, die Wasserpfützen nach ergiebigen Regenfällen, die sich im Kurvenbereich vor dem Bahnübergang gesammelt hatten, gar nicht erst zuzulassen.

Deshalb wird nicht nur an dem Radweg zwischen Kläden und dem Abzweig nach Schrampe, sondern auch an einem Teil der L 5 zwischen B 190 und Bahnübergang gearbeitet. Zu sehen: Neue Bankettplatten, deren Höhe mit der Asphaltschicht der neuen Straßendecke abschließen werden, damit das Niederschlagswasser abfließen kann. Zur Versickerung in Richtung Bahndamm. Ein Auffangbecken auf der anderen Seite der Straße kommt nicht in Frage, weil es sich dort um das Wassereinzugsgebiet des Wasserwerkes handelt, erfuhr die AZ.

Unterdessen gehen die Arbeiten dank des offenen Wetters und Temperaturen bis zu acht Grad weiter. Gewartet wird nun auf den Asphalt. Am morgigen Donnerstag könnten die ersten Lkw anrollen, und das Versprechen des Landesbetriebes eingehalten werden, dass noch im Dezember der Radweg genutzt werden kann. Gefahrlos zwischen Kläden und Arendsee – denn bislang mussten die Radfahrer nach dem Passieren des Bahnüberganges aus Richtung Kläden immer auf die Landesstraße ausweichen. Das müssen sie nun nicht mehr. Eine weitere Gefahrenquelle wurde entschärft: Die Einmündung Salzwedeler Straße / Lüchower Straße. Eine Verkehrsinsel wird dort errichtet, um das Überqueren in Richtung Arendsee und umgekehrt sicherer zu machen.

Mit dem Radweg wird auch den Radwanderern mehr Qualität und Sicherheit geboten. Unverständlich, dass immer wieder Radfahrer auf der B 190 beobachtet werden.

Von Harry Güssefeld

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