Waldbesetzung bei Seehausen

Arendseer Stadtrat fordert Rückkehr zur Rechtsstaatlichkeit

Waldbesetzer bei Losse
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Waldbesetzer bei Losse.
  • Jens Heymann
    VonJens Heymann
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Der Arendseer Stadtrat unterstützt mit einem Votum einstimmig die Forderung der Nachbarkommune Seehausen nach einer Rückkehr zur Normalität in Sachen Waldbesetzung bei Losse.

Kleinau / Seehausen – Manche Arendseer Stadträte trugen sich am Montag während einer Sitzungspause des Stadtrates in Kleinau außerdem in eine Unterschriftenliste ein. In deren Kopf heißt es: „Trotz unterschiedlicher Meinungen und Ansichten gab es niemals Auseinandersetzungen, wie wir sie jetzt, seit Ende April, im Zusammenhang mit dem Seehäuser Bahnhof und der Besetzung eines Waldstücks bei Losse erleben müssen.“ Und weiter: „Der Staat muss deutlich machen, dass er keine rechtsfreien Räume duldet.“ Deshalb müsse die Waldbesetzung beendet werden. Gewalt wie am Bahnhof Seehausen werde ebenso abgelehnt. Seehausens Verbandsgemeindebürgermeister Rüdiger Kloth hatte bei Amtskollege Norman Klebe angefragt, der die Sache dem Stadtrat vortrug. Vorsitzender Frank Rossau wollte noch weitergehen und ließ die Anwesenden abstimmen.

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