6,6 Grad Celsius

Wärmstes Eisbaden: „Saunis“ feiern Jahresabschluss im Arendsee

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Die Saunafreunde hatten gestern sichtlich Spaß im für sie warmen Wasser des Sees.

Arendsee. „Es sind wieder warme 6,6 Grad Celsius an der Wasseroberfläche und vier Grad Celsius in ein Meter Tiefe“, berichteten Lothar Herold und Dr.

Petra Zelfel ihren Mitstreitern vor dem weihnachtlichen Eisbaden, als sie von der „amtlichen Messung“ aus den See kamen. „Dies ist einer der wärmsten Weihnachtsbadetage, die wir in den vergangenen Jahren hatten“, so Herold.

Lothar Herold und Dr. Petra Zelfel überprüften die Wassertemperaturen im Arendsee.

Zum Abschluss des Badejahres hatten sich gestern die 20 Eisbader, die besser als „Saunis“ bekannt sind, noch einmal an der Kaskade zu einem erfrischenden Gang ins Wasser getroffen. Dazu hatten sich einige von ihnen mit lustigen Elchgeweihen oder Weihnachtsmannmützen auf den Kopf bekleidet. Als kleines Geschenk gab es für die Vereinsjacken einen Weihnachtsmann in den grün-weißen Vereinsfarben von Eberhard Sroka. „Die hat meine Frau selbst gehäkelt“, betonte er beim Verteilen. Erstmals war auch Marco Kaczmarek beim Eisbaden dabei. Er kommt aus Seehausen, wo er im vergangenen Jahr zum Eisbaden ging. Marco Kaczmarek bedauert es sehr, dass es dort keinen Eisbadeclub gibt und vielleicht wird er ja bald ein „Sauni“.

Die Eisbader wollen sich, wie Uwe Walter sagte, auch im neuen Jahr alle 14 Tage an den Kaskaden treffen, um gemeinsam in den Arendsee zu gehen. Der Höhepunkt der kommenden Saison wird wieder der große Eisbadetag am 19. Januar werden – diesmal auf dem Gelände des Tauchclubs. Zuvor haben die Arendseer noch Einladungen zu den Eisbadetagen an den Berliner Orankesee und nach Neuruppin. Der Abschluss der Saison wird dann am 28. April das Ostseebaden in Warnemünde sein.

Von Eckehard Schwarz

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