Verbraucherzentrale machte in Arendsee Probleme deutlich

Wärmeverluste im Bild

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Gespannt schauen Uwe Walter und Norman Klebe auf die Kamera von Ralf Kalisch während der Thermografie-Vorführung. Der Rathaus-Eingang wurde untersucht

swz Arendsee. Zu einem Thermografie-Spaziergang hatte die Verbraucherzentrale Sachsen-Anhalt am Dienstagabend in den Sitzungssaal des Arendseer Rathauses eingeladen.

Energieberater Ralf Kalisch stellte dabei die verschiedenen Anwendungsbereiche der Thermografie an Bauwerken vor. 

Dabei ging es vor allem um den Wärmeschutz, das Bewerten von Thermogrammen und möglichen Wärmebrücken sowie die Vermeidung und Beseitigung von Baufehlern durch Wärmebrücken. Auch denen, wo neben Energieverlusten auch Schadstellen mit Schimmelbildung entstehen können. Wie Ralf Kalisch betonte, ist die Energieberatung durch die Verbraucherzentrale nicht an Folgeaufträge oder Firmen gebunden und soll in erster Linie zur Information für Mieter und Eigentümer bei der energetischen Sanierung, stets mit Blick auf die wirtschaftlichen Interessen des Verbrauchers, dienen.

Während seines Vortrages ging er auch auf die Einsatzmöglichkeiten einer Mikro- Wärmebildkamera für die Thermografie ein. Dabei zeigte er den leider nur wenigen Interessenten mit der Kamera erstellte Wärmebilder von Gesichtern und Händen der Anwesenden. Beim anschließenden kurzen Gang vor das Rathaus zeigte der Energieberater unter anderem Bürgermeister Norman Klebe und Stadtrat Uwe Walter mit der Wärmebildkamera einige energetische Schwachstellen an dem über 100 Jahre alten Gebäude auf. Die Situation ist bekannt – doch das Geld für eine Gesamtsanierung fehlt.

Am Dienstag, 13. März, findet ab 18 Uhr wieder im Rathaus ein weiterer Thermografie-Spaziergang statt. Dazu sind alle Interessenten eingeladen. Wie Ralf Kalisch betonte, besteht dann auch die Möglichkeit, das eigene Haus bei vorheriger Anmeldung auf energetische Schwachstellen während des Rundganges begutachten zu lassen – ein kostenloses Angebot.

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