Udo Matuscheck will mit der Strandgaststätte auf Urlauberwünsche eingehen

Mit Mut und vielen Ideen

Udo Matuscheck hat viel zu tun, will er die Strandgaststätte als Arendsees Servicemittelpunkt etablieren. Der Unternehmer hat viele Ideen. Die Urlauber und Einheimischen sollen sich wohlfühlen, gern wiederkommen. Foto: Güssefeld

Arendsee. Seit gut zwei Wochen ist Udo Matuscheck aus Arendsee Eigentümer der Strandgaststätte. Neu ist das Metier für den Unternehmer nicht, denn mit seinem Campingplatz an der Lüchower Straße ist er im Tourismus- und Gaststättenbereich erfolgreich.

Er weiß sehr wohl, dass sich der Betrieb der Strandgaststätte in der Vergangenheit mehr als schwierig gestaltete. „Das muss sich ändern, denn ich möchte ja hier Geld verdienen“, so Matuscheck. Seine Idee: Wenn man weiß, was Urlauber und Einheimische wünschen, dann müsse man darauf reagieren, um erfolgreich zu sein. „Dazu gehört, dass man sich an die Öffnungszeiten hält, und für alle Bevölkerungsschichten etwas bietet“, so Matuscheck. Der Freitag soll in Zukunft den jungen Leuten gehören, der Sonnabend dem „Mittelalter“ und der Sonntag den Senioren. Sonntags wird es einen Mittagstisch aus der eigenen Küche geben, sonst ist in der Woche zunächst nur der Imbiss geöffnet. Aber schon früh, um Frühstück anzubieten. Mit Blick auf den See. Für jedermann natürlich.

Udo Matuscheck ärgerte es in der Vergangenheit, dass die Urlauber ab 23 Uhr kaum noch eine Gaststätte finden, in der sie gemütlich verweilen können. „Das kann sich eine Stadt wie Arendsee nicht erlauben, der Anbieter muss für die Menschen dasein, wenn sie wiederkommen sollen“, so der Neue in der Strandgaststätte. Verraten wollte er noch, dass es auch eine Bar geben wird. Etwas exklusiver, ein Rückzugsort für die Leute, die mit Gleichgesinnten auch mal bis in den frühen Morgen feiern wollen.

Um das alles anbieten zu können, braucht Matuscheck auch Arbeitskräfte. Sogar von einer eigenen Baufirma war am Montag die Rede, die ganz normal in der Region tätig ist, aber bei Bedarf eben auch in der Strandgaststätte. Auf der Liste der Mitarbeiter, die Matuscheck sucht, stehen neben Köchen und Kellner auch Fitnesstrainer, Friseure, Kosmetiker, Masseure und Kindererzieher. „Wellness wird es geben, das Objekt lässt entsprechende Vorhaben zu“, so der Unternehmer.

Anspruchsvolle Vorhaben, die aber nur funktionieren, wenn die Urlauber es auch annehmen. Doch Udo Matuscheck ist sich sicher, dass er sein Ziel mit Willen und Nachdruck erreicht. „Wenn die Strandgaststätte zu einem Servicecenter wird, die Menschen wissen, dass sie sich hier wohlfühlen können, dann läuft es auch“, erklärte er. Im Sommer 2012 geht es offiziell los, aber bereits ab Herbst werden Teilbereiche eröffnet. Am 1. Oktober steigt am Strand ein Oktoberfest, mit Busshuttle in die Stadt.

Von Harry Güssefeld

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