Viel Weiß auf dem Portal

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Mechauer und Rademiner Kameraden legten sich  mächtig ins Zeug, um die eine alte Handdruckspritze in Bewegung zu setzen. Beide ehemaligen Gemeinden wollen sich auf der Internetseite stärker präsentieren.

Arendsee - Von Jens Heymann. Seit einiger Zeit ist die Einheitsgemeinde Arendsee mit einer neuen Präsenz im Internet vertreten (erreichbar unter www.stadt-arendsee.de). Auf diesem Portal will sich aber nicht nur die Seestadt zeigen. Unter dem Menüpunkt „Bürger“ gibt es eine eigene Sektion für alle Ortsteile.

Doch aktuell lässt der Informationsgehalt noch zu wünschen übrig, beklagt Bürgermeister Norman Klebe. Einzig Sanne-Kerkuhn „sei schon ziemlich komplett“, so der Gemeindechef weiter. „Die Arendseer Seite hat mehr Zugriffe als unsere alte“, erklärt Ortsbürgermeister Joachim Mikolajczyk die Informationsfülle.

Und es könnten sogar noch mehr sein. Die Sannerin Sabine Eyking hat im Rahmen eines Projektes viel über die Geschichte der beiden Orte zusammengetragen. Sie würde nach eigener Aussage gerne wieder damit weitermachen.

Ganz viel Weiß findet sich im Bereich „Ehrenamt“. Dort haben sich nur die Arendseer Feuerwehr und in Teilen die Kameraden aus Kaulitz (allerdings mit Videos) eingetragen.

Interessant ist in diesem Zusammenhang, wie und ob sich die zwangseingemeindeten Ortsteile auf der Arendseer Internetseite einbringen wollen. Bislang sind diese Abschnitte bis auf ein paar kurze Angaben zu Fleetmark noch völlig leer.

Mechaus Ortsbürgermeister Hartmut Baier wurde kürzlich von Norman Klebe darauf angesprochen und will etwas zusammentragen. Auch Rademins Ortschef Lutz Schermer bestätigte, dass er um Zuarbeit gebeten wurde. „Wir haben Interesse daran“, so der Rademiner zur AZ. Ein Datenträger mit Bildern und Texten sei mittlerweile in der Stadt angekommen.

Fleetmarks Ortsbürgermeister Klaus Ahlfeld hingegen erklärte, sich mit dem Internetauftritt noch nicht beschäftigt zu haben. „Das sollen die in Arendsee ruhig allein machen“, stellte er klar. Auch in Vissum hat sich noch nichts gerührt. Allerdings ist der Naturerbeverein auf dem Stadtportal vertreten.

 

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