Lennard Steur aus Berlin kaufte Arendseer Bahnhof im Glauben, er stehe ganz in der Nähe von Stendal

Verwirrung um die Orte Kläden

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Lennard Steur kaufte den Bahnhof in Arendsee und staunte nicht schlecht, dass er ganz in der Nähe von Kläden – aber nicht bei Stendal – liegt. Egal: Mutter Thea Steur und ihr Sohn freuen sich über den Kauf und wollen den Bahnhof ausbauen.

Arendsee. Eine dicke Stahltür dient noch als Eingangstür, doch das soll sich bald ändern. Die Arendseer können sich freuen, die Angst, der Bahnhof könnte verfallen, ist mit dem Verkauf an den Berliner Lennard Steur beseitigt.

Der Hauptstädter hatte die Immobilie bei einer Auktion in Berlin erworben. „Es war schon komisch, während der Auktion habe ich immer gedacht, es handelt sich um einem Bahnhof in der Nähe von Kläden bei Stendal, wo meine Oma wohnt“, erklärte der Käufer.

Der Gedanke, mit der Immobilie und einer Wohnung darin ganz nah bei ihr zu sein, hatte sich aber schnell zerschlagen. „Erstaunt war ich schon, als ich dann merkte, dass Arendsees Bahnhof ganz nah bei dem anderen Kläden liegt“, erklärte Lennard Steur. Im Visier des Hauptstädters stand auch zwischenzeitlich der Bahnhof in Tangermünde.

Wohnungen entstehen

Die Freude über den Kauf in Arendsee ist ihm trotz allem noch immer anzumerken. Viel Enthusiasmus legt er an den Tag, um bereits im kommenden Jahr zwei Wohnungen mit je 85 Quadratmetern als Mietobjekte ausgebaut und eine eigene Wohnung fertig zu haben.

Von Harry Güssefeld

Weiteres zum alten Bahnhofsgebäude lesen Sie in der Freitagsausgabe der Altmark-Zeitung.

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