Arbeiten laufen an der Bundesstraße bei Arendsee

Vermummt gegen den Spinner

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Gestern an der B 190: Gegen den Eichenprozessionsspinner wurde mit einem Staubsauger vorgegangen.

gü Arendsee. Sie sind gefährlich, die Eichenprozessionsspinner. Und weil das so ist, bemüht sich der Mensch, ihrer habhaft zu werden. Und so wurden gestern wieder Mitarbeiter eines Entsorgungsunternehmens bei Arbeiten an der B 190 beobachtet. Es wurden Nester abgesaugt.

Und weil die Haare der Raupen so extrem aggressiv sind, musste der Mann, der den Industriestaubsauger diente, in Vollschutz und mit Maske arbeiten. Betroffen sind fast alle Eichen, die im Zuge des Neubaus der Umgehung Arendsees angepflanzt wurden.

Aber nicht nur der Mann am Staubsauger musste sich schützen. Auch die, die nur wenige hundert Meter weiter Rasen mähten, waren voll verschleiert. Denn durch das Mähen werden die unter den Eichen befindlichen Haare in die Luft gewirbelt.

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