Schramper treffen sich zum Großreinemachen / Ortsbürgermeister: „Eigentlich ist die Stadt in der Pflicht““

Unkraut und Laub festigt die Gemeinschaft

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Anna Zorrh Bölke, Sigrid Conrad und Ellen Thiele (v.l.) reinigen den Weg zum Schramper Eck. Den Schrampern war der Zustand der Flächen ein Dorn im Auge.

swz Schrampe. Über 20 Einwohner aus Schrampe trafen sich mit Besen, Schaufeln und Spaten am Sonnabend zum ersten Dorfaktionstag am Parkplatz zum Schramper Eck. Gemeinsam reinigten sie dann den großen Parkplatz von Laub, Ästen und Unrat.

Doch auch die Wege von dort zum Dorf, zum Schramper Eck sowie das Friedhofsgelände wurden von Unkraut, Ästen und Laub befreit – und mit Traktoren abgefahren. „Wir möchten etwas für unseren Ort machen, er ist schön und soll durch diese Aktionen noch schöner werden“, erklärte Till Eitner. Er ist einer der Initiatoren, die zu diesem Tag aufgerufen hatten. Da der Wirtschaftshof in Arendsee nicht alle Flächen in den Orten ausreichend reinigen und regelmäßig pflegen kann, wollen die Schramper selbst Initiative ergreifen.

Kleine Pause: Kristin Eitner-Kütt und die Kinder Emil, Pawel sowie Elias und Matteo spielen mit den Hunden Draka und Kleffi.

Auffallend war, dass im Ort sehr viele junge Einwohner leben, denn auf dem Parkplatz und anderswo halfen auch die Kinder Emil Eitner, Pawel Widlowski, Elias und Matteo Hanff sowie Elias Osmy fleißig mit. „Es ist schön, dass wir ein so junger Ort mit so vielen Kindern sind und vielleicht kommen ja in diesem Jahr noch weitere hinzu“, freute sich Kristin Eitner- Kütt. Sie hatte ihre Hunde Draka und Kleffi mitgebracht, mit denen die Kinder dann auch spielen konnten. Doch der heimliche Star war die Katze Flecki. „Sie glaubt wahrscheinlich, dass sie ein Hund ist und tobt immer mit den beiden Fellnasen. Sie geht auch mit, wenn wir mit den Hunden unsere Runde am Abend drehen“, so Till Eitner. Auch Ortsbürgermeister Arno Ungefroren zeigte sich von der Reinigungsaktion sehr angetan, sieht jedoch weiterhin die Stadt Arendsee in der Pflicht. „Wir sind natürlich ein Teil der Stadt Arendsee“, betonte er. Nach getaner Arbeit gab es dann für alle fleißigen Helfer noch im Dorfgemeinschaftshaus eine Stärkung vom Grill.

Damit diese Aktionstage keine einmalige Sache bleiben, soll ein Förderverein gegründet werden. Eine erste Satzung ist erarbeitet.

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