Ein Großprojekt für die Gemeinde

Umfangreiche Modernisierung der Fleetmarker Grundschule

Blick über den Flur im Obergeschoss der Fleetmarker Grundschule
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Blick über den Flur im Obergeschoss der Fleetmarker Grundschule: Die Wände und die Türen sind gemacht worden; die Decke ist noch nicht fertig.
  • Jens Heymann
    VonJens Heymann
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Die Sanierung der Grundschule in Fleetmark ist für die Einheitsgemeinde Arendsee ein Großprojekt. Das wird bei einem Besuch der Lehrstätte auch deutlich. In der zweiten Etage sind die Decken offen, Kabel hängen herunter. Baustoffe stehen aufgestapelt auf dem Flur.

Fleetmark – Arendsees Bürgermeister Norman Klebe, der eifrig durch die Baustelle führt, ist der Stolz über die Sanierung anzumerken. „Wir mussten aktiv werden“, meint er zu den Gründen der Modernisierung. Dass die Schule irgendwann bei Brandschutz, Digitalisierung und Co. nicht mehr Schritt halten würde, sei absehbar gewesen, so der Stadtchef. Stück für Stück gehe es voran.

Die Umbauten stecken des Öfteren im Detail. Brandschutztüren, eigentlich eine Selbstverständlichkeit, gab es nämlich früher in Fleetmark nicht. Der Flur war offen. Auch der zweite Fluchtweg im Gebäude, für den diverse Wanddurchbrüche geschaffen wurden, stammt nicht aus den Anfangszeiten der Schule. Anderes ist geblieben. Etwa das Parkett im früheren Musikzimmer, das noch gut ist, Teile des Fußbodens und des Treppenraums.

Einige hunderttausend Euro werden noch in die Elektrik der Grundschule (inklusive Hort) fließen müssen, verweist Norman Klebe auf den Stadthaushalt des nächsten Jahres. Er hofft auf einen Unterrichtsstart in den neuen Räumen zum nächsten Schuljahr im September.

Während der Bauarbeiten hat es viel gestaubt, war zuletzt von Elternvertretern zu hören gewesen. Kein Wunder, soll doch möglichst alles an Kabelei und Co. in Wand oder Decke versteckt werden. An der Schulhofseite werde außerdem noch ein Sonnenschutz installiert, erwähnt Norman Klebe.

Der Sportplatz auf der anderen Straßenseite soll hingegen nur in Teilen hergerichtet werden. Die 100-Meter-Bahn und die Weitsprunganlage, zählt Klebe auf. Der Fleetmarker Ortschaftsrat hat dieses Thema immer wieder mal aufgegriffen und sich für die Anlage eingesetzt.

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