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Umbau der Seetribüne im Strandbad zu einer Plattform hat begonnen

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Von: Jens Heymann

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Wie der Bagger dort vor der Seetribüne steht, wirkt das Ganze schon bedrohlich. Bis Ende der Woche, so die optimistische Meinung im Arendseer Rathaus, sind die Aufbauten abgebaut.
Wie der Bagger dort vor der Seetribüne steht, wirkt das Ganze schon bedrohlich. Bis Ende der Woche, so die optimistische Meinung im Arendseer Rathaus, sind die Aufbauten abgebaut. Dafür soll dort eine Plattform entstehen. Die Ausschreibung dafür wird aktuell vorbereitet. © Heymann, Jens

Die Abrissarbeiten an den Aufbauten der Seetribüne im Arendseer Strandbad haben am Dienstag begonnen. Eher als gedacht, wie die AZ aus dem Bauamt erfuhr, weil das beauftragte Unternehmen schneller Zeit für den Job gefunden hat.

Arendsee – Bis Mittag war von außen noch wenig zu sehen. Ein Bagger stand im Nichtschwimmerbereich, beinahe bedrohlich, als ob gleich alles verschwinden sollte. Leitern im seichten Wasser und das wiederkehrende Hämmern deuteten auf vorbereitende Arbeiten hin. Einige Hölzer der Tribüne waren zu diesem Zeitpunkt allerdings schon entfernt worden – als Einstiegspunkte für die Arbeiter.

Genauso zügig, wie der Abriss der Aufbauten begonnen hat, soll er auch weitergehen. Er sei zuversichtlich, dass die Maßnahme bis Ende der Woche durch ist, erklärte Arendsees Bürgermeister Norman Klebe. Anlass zum Trödeln gibt es auch nicht. Denn die Nachfolgekonstruktion, eine Plattform, soll bis Saisoneröffnung – voraussichtlich im Mai – funktionstüchtig sein. Die Ausschreibung dafür werde derzeit durch das Bauamt vorbereitet und soll zeitnah herausgehen, erläuterte Klebe.

Der schon lange durch den Stadtrat beschlossene Umbau der Seetribüne ist für Arendsee ein emotionales Thema. Schäden am Material des Bauwerks führten erst zur Sperrung und dann zu dieser Entscheidung. Bedauerlich: Die Tribüne war erst 2008 eingeweiht worden.

Kritiker warfen der Stadt vor, nicht genügend für die Pflege der Anlage getan zu haben. Andere wiederum verwiesen auf die spärliche Nutzung der Tribüne in den Jahren. Dem Umbau waren außerdem Verhandlungen mit dem Fördermittelgeber, der Investitionsbank Sachsen-Anhalt, vorausgegangen.

Für die Nutzung gibt es bereits vielfältige Vorstellungen – bis hin zu Gastronomie. Was davon am Ende tatsächlich realisierbar ist, wird die Zukunft zeigen.

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