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Verkehrsmessung in Rademin

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Von: Jens Heymann

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Blick auf die Rademiner Ortsdurchfahrt
Blick auf die Rademiner Ortsdurchfahrt: Rund 250 Fahrzeuge passieren das Dorf pro Tag. Das hat eine Verkehrszählung Ende des vergangenen Jahres ergeben. © Heymann, Jens

Es ist ein kleiner, grauer Kasten, der sich in der Einheitsgemeinde Arendsee aber zunehmender Beliebtheit erfreut. Gemeint ist der Verkehrszähler der Stadt. Er hing an diversen Straßen in Arendsee, zuletzt aber auch in Vissum, in Kaulitz und gegen Ende des vergangenen Jahres in Rademin.

Rademin – Die Daten dieser Messung sind zwischenzeitlich durch die Stadtverwaltung ausgewertet und vorgestellt worden. Zwischen dem 17. November und 3. Dezember 2021 passierten demnach in Summe zirka 4200 Fahrzeuge in beiden Richtungen den Ort. Das macht rund 250 pro Tag. Ein übersichtlicher Wert, wie es bei der Auswertung hieß.

Insbesondere durch die Daten aus Vissum lässt sich nun ein interessanter Vergleich ziehen. Denn wer aus dem Raum Pretzier in Richtung Fleetmark will, hat bekanntermaßen zwei Möglichkeiten: einerseits den Weg über Rademin und Ladekath und andererseits den über Vissum und Kassuhn. Da durch Vissum knapp 1000 Fahrzeuge täglich fahren, scheinen vier von fünf Auto- und Lastwagenfahrern die zweite Variante zu bevorzugen.

Nicht betrachtet sind dabei allerdings diejenigen, die abkürzende Routen, etwa über Ortwinkel, nutzen. Ein Punkt, der in Rademin ebenfalls angesprochen wurde. Aufgrund der zunehmenden Asphaltschäden an der Fahrbahn nach Ortwinkel wurde in Rademin der Wunsch laut, auch diese Strecke auf ihre Belastung zu überprüfen.

Sonderlich gerast werde im Ort übrigens nicht, hat die Auswertung ergeben. Einige Ausreißer nach oben gebe es natürlich, hieß es. Auch wenig überraschend: Am Wochenende nimmt der Durchgangsverkehr deutlich ab. Auf ein ganzes Jahr gerechnet, war die Rede von 94 000 Fahrzeugen in Rademin.

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