Saisonende: Die „Queen Arendsee“ geht bis Ostern ins Trockendock

60 Tonnen liegen an Land

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Montag, 10.47 Uhr: Die „ Queen Arendsee“ liegt wieder auf Land. Damit ist die Saison zu Ende. Das Schiff muss zur Routineinspektion. Nachdem es auf Vordermann gebracht worden ist, soll die „Queen“ zu Ostern wieder auf dem Arendsee schwimmen.

Arendsee. Um genau 10. 47 Uhr war es am Montag vollbracht: Bei idealem Wetter wurde die 60 Tonnen schwere „Queen Arendsee“ von Kapitän Walter Bursy auf die Slippanlage gesteuert und mit Hilfe zweier Winden an Land gezogen.

„Bei dem starken Wind in den vergangenen Tagen wäre es nicht so reibungslos gelaufen. Wir haben gewartet, bis der Wetterbericht für Arendsee keinen Wind mehr angezeigt hat“, bemerkte der zweite Kapitän, Ralf Porath, der von Land aus das Unternehmen mit Edgar Hintze steuerte. Er musste in einer Wathose immer wieder in den nur 5 Grad Celsius kalten See steigen und das Schiff dirigieren. Routiniert wurde die „Queen“ von Walter Bursy, Adolf Schröder und Jörg Hefekerl auf die beiden Fahruntersätze gesteuert. Dazu hatten die Besatzungsmitglieder Striche an den Slipwagen angebracht und Ralf Porath verriet noch ein kleines Geheimnis, wie das Schiff genau und grade auf den Wagen stehen muss, um keine Schlagseite zu bekommen: Die vordere Stange des Slippwagens muss genau am Buchstaben „d“ des Schiffsnamens „Queen Arendsee“ stehen.

Mit der Slippaktion geht für Kapitän Walter Bursy und Ralf Porath sowie die anderen Besatzungsmitglieder eine arbeitsreiche Saison mit zahlreichen Fahrten zu Ende. Das beliebte Ausflugsschiff bietet insgesamt 122 Personen Platz, davon 56 im Bordrestaurant. Von April an fuhren die Männer oft täglich um 10, 11.30, 13, 15 und 17 Uhr ihre 75-Minuten-Rundfahrt um den See. Zusätzlich gab es auch im vergangenen Jahr wieder zahlreiche Abendfahrten, Geburtstags- und Betriebsausflüge und sogar mehrere Paare gaben sich auf dem Schiff ihr Ja-Wort.

Nach turnusmäßigen Instandsetzungsarbeiten wird das Schiff bei gutem Wetter zu Ostern wieder den Arendseern und ihren Gästen zur Verfügung stehen.

Von Eckehard Schwarz

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