Reitertag des Reit- und Fahrvereins „Ferdinand von Schill“

Thielbeer: Sophie holt sich den Sieg auf Caillou

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Antje Busse und Helga Kapelke siegten in beiden Fahrdisziplinen.

Thielbeer – Der Reitertag des Reit- und Fahrvereins „Ferdinand von Schill“ in Thielbeer ist bereits seit den 50er Jahren ein Höhepunkt im Vereinsleben.

„Wir haben eigentlich beim Reitertag oft gutes Wetter, doch in diesem Jahr mussten wir wegen der Osterfeiertage den Reitertag vorziehen und es ist unangenehmes nasskaltes Wetter, doch dies stört uns Reiter nicht“, berichtete der 1. Vorsitzende des gastgebenden Vereins, Axel Tiemann.

Er freute sich besonders, dass zu den Wettkämpfen wieder viele Kinder und Jugendliche erschienen waren. Mit 115 Nennungen zu den zwölf Wettkämpfen mit 51 Pferden war das Turnier auch in diesem Jahr wieder sehr gut besetzt. Die meisten Teilnehmer verzeichnete das Stilspringen Wertungsklasse E mit 27 Startern.

Karl Wenzel gratuliert Sophie Gastmeier zum Sieg.

Die jüngste Teilnehmerin war in diesem Jahr Sophie Gastmeier vom Reitverein Dammkrug. Sie freute sich sehr über ihren Sieg im Wettbewerb Schritt-Trab-Galopp für junge Reiter von acht bis 13 Jahren auf ihrem Pferd Caillou. Wie die junge Reiterin erzählte, war sie schon mit vier Jahren über die Voltigiergruppe zum Reiten gekommen. Die Ehrenschleife übergab ihr Karl Wenzel vom Landesreitverband Sachsen-Anhalt. Er bildete gemeinsam mit Erwin Köhnke und Anne- Marie Marquardt in diesem Jahr das offizielle Kampfgericht.

Auch bei den einspännigen und zweispännigen Hindernisfahrten konnte sich mit Antje Busse und ihrer Beifahrerin Helga Kapelke aus Lockstedt bei Klötze überraschend ein reines Frauenteam gegen die männliche Konkurrenz durchsetzen.

Doch es gab neben den Wettbewerben auch genügend Möglichkeiten, sich beim Aufwärmen am Feldofen oder am Kampfrichterturm in gemütlicher Runde zu unterhalten. Viele Kinder nutzten auch die Gelegenheit, um einmal ein Pferd zu streicheln oder eine Fahrt mit der Kutsche mitzumachen. So auch die dreijährige Tilda Franke, die gemeinsam mit Mutti Josepha und Opa Dietrich in der Kutsche einige Runden über den Vorbereitungsplatz fuhr.

Die Mitglieder des Reit- und Fahrvereins „Ferdinand von Schill“ hatten alle Hände voll zu tun, um die zwölf Wettbewerbe ordnungsgemäß und vor allem entsprechend dem Zeitplan durchzuführen. In mehreren Arbeitseinsätzen wurden bereits die Hindernisse aufgebaut und das Gelände für den Reitertag vorbereitet.

Auch am Wettkampftag waren nicht nur Hans Jürgen Bäthge und Herfried Franke fleißig dabei, den Parcours schnell auf- und umzubauen. Doch nicht nur die Männer des Vereins lieferten wieder eine gute Arbeit beim Reitertag ab. „Wir können uns über den Verkauf unseres selbst gebackenen Kuchens, der Grillwurst und der warmen und kalten Getränke nicht beklagen“, freuten sich die Frauen des Vereins über die gute Nachfrage.

VON ECKHARD SCHWARZ

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