Zwei kreative Frauen finden leere Schaufenster deprimierend, packen zu und hoffen auf Nachahmer in der Seestadt

23 süße Puppen und ein lieber Pittiplatsch

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Monika Scholz (l.) und Gudrun Güßfeld haben ein leeres Schaufenster gestaltet. Neben Puppen hat dort der als liebe Kinderfigur bekannte Pittiplatsch einen Platz bekommen.

cz Arendsee. „Es sieht einfach nicht schön aus“, ärgern sich Monika Scholz und Gudrun Güßfeld über leere Schaufenster. Insbesondere in der bevorstehenden Adventszeit mache dies einen düsteren Eindruck.

Beide machten sich Gedanken und lebten ihre Kreativität in der einstigen Bäckerei Wegner an der Seehäuser Straße aus. Nun sitzen verschiedene Puppen im Schaufenster. Diese stammen überwiegend von Monika Scholz, die die Sammlung damit der Öffentlichkeit präsentiert.

Eine Puppenstube wird ebenfalls genutzt, um vorbei gehenden Spaziergängern Fröhlichkeit zu vermitteln.

„Ich bin in meinem Element“, ließ Gudrun Güßfeld keinen Zweifel daran, dass sie sich ebenfalls gerne und mit viel Herzblut einbringt. Ein alter Puppenwagen sorgt für zusätzliches Flair, Weihnachtsdeko lässt festliche Stimmung aufkommen. Das Schaufenster wird morgens und abends beleuchtet. Interessierte können bei einem Spaziergang vorbeischauen und sich in Ruhe erfreuen. Das ist der Wunsch der beiden und das es vielleicht Nachahmer gibt. Möglichkeiten existieren einige. In Arendsee stehen etliche Geschäfte mit großen Fenstern leer.

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