Feuerwehren im Stadtgebiet Arendsee im Dauereinsatz / Erstes Problem: Straße nach Genzien

Strom ist weg und Bäume fallen

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Die alte Bundesstraße 190 von Arendsee nach Genzien war der erste Einsatzort der Arendseer Wehr.

Arendsee. Der Wetterbericht hatte den Sturm zu 15 Uhr angekündigt – und fast auf die Minute genau heulten in Arendsee die Sirenen. Die Einsatzkräfte wurden zum ersten Sturmeinsatz des Tages gerufen: an die alte B 190 zwischen Arendsee und Genzien.

Erst war es nur ein Ast, dann fielen weitere Bäume. Ortswehrleiter Robert Katke hatte die Einsatzleitung, und seine Männer sägten und schleppten Bäume von der Straße. Als es dann geschafft war, wurden die Feuerwehrleute zum nächsten Einsatz gerufen: Im Gebiet des Campingplatzes und auf dem Weg dorthin hatten sich Bäume dem Sturm nicht mehr erwehren können.

Zwischenzeitlich hatte es eine Stromsperre im Stadtgebiet von Arendsee gegeben. Unterschiedlich: In Kläden beispielsweise gab es Strom, in Binde, Mechau, Sanne, Kerkuhn, Höwisch, Zehren oder Harpe dagegen nicht. Eine komplette Übersicht dazu war gestern nicht zu erhalten. Zu viel hatten die Energieversorger und Wehren zu tun.

An der Mühlenstraße in der Seestadt war unter anderem ein Gartenhaus in Mitleidenschaft gezogen worden. Eine entwurzelte Eiche war darauf gestürzt, Personen wurden dabei nicht verletzt. Eine Eiche an der Koloniestraße gab auch dem Sturm nach.

Ein Baum ist gestern auf ein Wohnhaus am Birkenhain in Arendsee gefallen und hat erheblichen Schaden angerichtet. Der Bereich war vom Sturm besonders heftig getroffen worden.

Schäden an Häusern gab es auch: Ein Baum war am Birkenhain auf ein Wohnhaus gekracht. In dem Bereich hatte der Sturm besonders stark gewütet, so wurden auch Bäume unmittelbar neben dem Ehrenmal an der Lindenstraße entwurzelt. Beim Einsatz der Wehr halfen auch Mitarbeiter des Wirtschaftshofes mit dem Hubsteiger.

Aus weiteren Orten, so auch Sanne-Kerkuhn, wurden der Leitstelle weitere entwurzelte Bäume gemeldet. Auch dorthin eilten die Arendseer Einsatzkräfte und unterstützten.

Von Harry Güssefeld

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