Stadt stellt grobe Ziele für Akazienweg und Hinter den Gärten vor / Birken- und Parkweg sind am 21. November an der Reihe

Straßenbauprojekte mit einigen Fragezeichen

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Informationen zum Ausbau des Birken- sowie des nahen Parkweges gibt es am 21. November im Arendseer Rathaus.

cz Arendsee. 90 Prozent der Ausbaukosten zahlen die Grundstücksbesitzer am Akazienweg sowie Hinter den Gärten für den Ausbau beider Straßen bzw. Wege. 70 Prozent davon sollen sie aufgrund der leeren Stadtkasse gleich im Vorfeld berappen, den Rest nach der Schlussrechnung.

Wie viel das für die einzelnen Grundstücke ist, wurde am Dienstag bei der Infoveranstaltung nicht gesagt. Bauamtsleitern Monika Günther betonte, die Planung befände sich derzeit noch nicht so weit, genaue Kosten gelte es zu ermitteln. Probleme bereitet, dass die Firmen derzeit mehr als ausgelastet seien und damit auch die Preisspirale nach oben drehe.

Der Weg Hinter den Gärten wird zur Friedensstraße hin immer schmaler. Darum erscheint ein Ausbau nicht komplett als Straße möglich, sondern auch als Gehweg. 

In beiden Fällen habe die günstigste Variante Vorrang. Aus der Sandpiste Akazienweg soll eine Straße mit Betonsteinpflaster werden. An den Seiten sind Grünflächen geplant. Die Anlieger sollten gleich am Dienstag angeben, wie viele Auffahrten sie wollen. Die Grünstreifen müssen die Anwohner im Rahmen der Straßenreinigungssatzung selbst pflegen. In der Mitte der Straße sollen Ökopflaster oder Rasengitter verlegt werden. Damit ist das Versickern von Regenwasser möglich.

Noch mehr Details gilt es, bei Hinter den Gärten zu klären. Die Fahrbahn ist in Richtung Friedensstraße so eng, dass sie zum Gehweg wird. Auch dort soll aus der Sandpiste eine befestigte Oberfläche werden. Wie konkret, das soll der Planer ermitteln. Besonderheiten seien ein Gefälle sowie ein verrohrter Graben im Untergrund. Die Anwohner wiesen darauf hin, das Bauamt zeigte sich davon überrascht. Für Diskussionen sorgte auch eine Ecke, die weit auf den Weg wachsen würde. Zudem gibt es Ärger um Poller. Einige Anlieger sind dafür, diese stehen zu lassen. Andere wollen sie weghaben. Als Grund wurde die Unfallgefahr für Radfahrer im Dunkeln angegeben. Neue Lampen gilt es im Rahmen des Bauprojektes aufzustellen. Unklar ist, ob herkömmliche Konstruktionen oder moderne Solarleuchten zum Einsatz kommen.

Weitere Straßenbauprojekte sind geplant. Um den Birken- und Parkweg geht es nicht, wie irrtümlich vermeldet, am 23., sondern bereits am Dienstag, 21. November. Interessierte werden ab 19 Uhr im Rathaus informiert.

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