Hunderte Besucher kamen zum 22. Fleetmarker Dorf- und Gewerbefest

Starke Unternehmen und Feiern bis zum Abwinken

Gewerbevereinschef Thomas Meyer (l.) konnte sich mit seinem Team sowie Arendsees Vize-Bürgermeister Gert Reckling (4.v.l.) und Fleetmarks Ortschef Klaus Ahlfeld (5.v.l.) über eine große Besucherresonanz während der 22. Auflage des Dorf- und Gewerbefestes freuen.

Fleetmark. Ein neues Kapitel der Erfolggeschichte Fleetmark Dorf- und Gewerbefest wurde am Wochenende geschrieben. Hunderte Besucher fanden am Sonnabend und Sonntag den Weg zur Mehrzweckhalle sowie ins Festzelt und auf das Schulgelände.

Dort präsentierten sich über 50 Aussteller aus Fleetmark, der Einheitsgemeinde Arendsee und den umliegenden Orten. Dass auch die 22. Auflage ein Erfolg wurde, ist vor allem dem engagierten Vorsitzenden der Fleetmarker Gewerbeinteressenvertretung Thomas Meyer und seinen Mitstreitern zu verdanken. Denn durch den Verlust der Eigenständigkeit der Kommune ist die finanzielle Absicherung des Festes jedes Jahr ein Spagat. „Es wird immer schwieriger diese Dorf- und Gewerbefeste zu organisieren“, betonte Thomas Meyer während der Eröffnungsrede. Dennoch lohne es sich jedes Jahr, unzählige Stunden der Freizeit zu opfern und diese Veranstaltung zu organisieren.

„Die Besucherzahlen geben uns recht“, resümierte Meyer. Auch Fleetmarks Ortsbürgermeister Klaus Ahlfeld ging in seiner Ansprache auf die veränderte politische Situation durch die Gemeindegebietsreform ein. „Was in der Vergangenheit Vorbereitungsroutine geworden ist, hat sich im dem neuen, uns aufoktroyiertem Umfeld als organisatorisch äußerst schwierig und fiskalisch als kaum zu händeln, erwiesen“, kritisierte er. Wie der Ortsbürgermeister weiter meinte, trüge die Gemeindegebietsreform dazu bei, den ländlichen Raum in vielen Bereichen abzuwickeln.

Trotz aller Sorgen und Nöte der Veranstalter konnten Thomas Meyer und sein Team auch nach der 22. Auflage ein positives Fazit ziehen. „Es war an beiden Tagen durchweg richtig Bewegung auf dem Festgelände und in der Halle. Auch mit der Resonanz der MDR-Jump-Party sind wir zufrieden.

Für 2013 planen wir Veränderungen, weil die öffentliche Hand kein Geld mehr gibt. Zwischen 15 000 bis 20 000 Euro sind nötig, um dieses Fest zu veranstalten. Der Termin im April und auch das Event bleiben. Denn, wenn die Veranstaltung stirbt, dann stirbt auch etwas in der Region“, äußerte sich Thomas Meyer. Die Leistungen der Fleetmarker Organisatoren lobte Arendsees Vize-Bürgermeister Gert Reckling. „Es ist eine tolle Leistung, diese Schau seit 22 Jahren zu organisieren. Trotz aller Probleme müssen wir uns der Gebietsreform stellen und dieses Fest erhalten“, merkte Reckling an.

An beiden Tagen wurde den hunderten Besuchern jede Menge Spaß und Unterhaltung geboten. Nicht nur die Leistungsschau der über 50 Gewerbetreibenden und Aussteller interessierte. Auch die Oldtimer- und Kaninchenschau sowie der Stand der Fleetmarker Feuerwehr. Gewinnen konnten die Gäste auch etwas. So unter anderem beim Glücksrad der Sparkasse sowie bei Beate und Christian Krüger. Die beiden Unternehmer hatten eine Fünf-Liter-Weinflasche mit Ein-, Zwei- und Fünf-Cent-Stückchen gefüllt. Die Gäste mussten raten, wieviel Geld drin ist. Richtige Antwort: 140,98 Euro. Christa Schulz aus Badel war am Dichtesten dran und durfte das Geld behalten.

Musikalisch sorgten die Fleetmarker Jagdhornbläser, die Osterburger Blasmusikanten mit Jutta Völzke und Reiner Barry sowie die Fleetmarker Grundschüler mit ihren Auftritten für Stimmung und Kurzweil. Und das soll auch bei der 23. Auflage vom 19. bis 21. April 2013 so sein.

Weitere Bilder unter:

Von Henning Lehmann

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare