Bahnhofstraße wird teurer

Stadt rechnet mit eigenem Mehraufwand von knapp 130.000 Euro

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Die Bäume wurden gefällt, nun konzentrieren sich die Fachleute auf Fahrbahn und Gehweg der Bahnhofstraße.

Arendsee – Im Arendseer Bauamt wird es schon länger befürchtet, nun wurden konkrete Zahlen veröffentlicht: Für den grundhaften Ausbau der Bahnhofstraße muss mehr gezahlt werden, als erwartet. Die Stadt rechnete zunächst mit 351.000 Euro.

Sie ist für einen Teil des Projektes verantwortlich. Konkret: Nebenanlagen, Straßenbeleuchtung und Kosten für Kreuzungsanteile, Grunderwerb, Umleitung, Ingenieure sowie die Schmutzwasseranschlüsse (anteilig).

Inzwischen sind 480.500 Euro für den städtischen Aufgabenteil nötig, wie aus einer Beschlussvorlage für den Stadtrat hervorgeht. Das Schriftstück zeigt auch auf, wie mit dem finanziellen Problem umgegangen wird. So sollen noch übrig gebliebene Haushaltsreste aus dem Jahr 2017 verwendet werden. Es fließen auch Fördermittel. Aber diese reichen nicht aus.

Als Grund für die Entwicklung werden die insgesamt gestiegenen Baupreise genannt. Dies berührt aber nicht nur die Interessen der Einheitsgemeinde. Auch Anlieger der Bahnhofstraße müssen zahlen und sich an einem Teil der Kosten, die die Stadt betreffen, beteiligen. Mit dieser Thematik und der Abschnittsbildung für das umfangreiche Bauprojekt beschäftigt sich der Stadtrat in einem separaten Tagungsordnungspunkt ebenfalls am Dienstag, 12. März, (19 Uhr Rathaus).

Die Bäume wurden inzwischen alle gefällt. Baustart soll am 18. März sein, eine Umleitung wurde bislang nicht veröffentlicht. Fest steht aber, dass Kraftfahrer mit Beeinträchtigungen rechnen müssen. Die Bauzeit wird auf fünf Monate geschätzt. Der Abschnitt vom Abzweig Dessauer Worth bis zu den Bahnschienen soll auf Vordermann gebracht werden. Es handelt sich um ein Teilstück der Landesstraße 1.

VON CHRISTIAN ZIEMS

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