Stadt plant neue Strandpromenade und Investitionen in das Strandbad / Umfang rund 1,4 Millionen Euro

Flanieren zwischen Bleiche und Segelclub

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Die Promenade im Bereich der Bleiche in Richtung Segelclub-Areal. Besucher der Stadt nutzen während ihres Aufenthaltes diesen Bereich – auch deshalb soll er aufgewertet werden.

gü Arendsee. Der Abschnitt an der Promenade zwischen dem Festplatz Bleiche und dem Segelclub könnte in Zukunft zu einer Flaniermeile werden.

Wo sonst Gelder fehlen, stehen dem Eigenbetrieb, der Anlagen und Flächen der GmbH verwaltet, allein aus der Verlustausgleichszahlung durch die Stadt rund 571 000 Euro zur Verfügung. Diese müssen in den touristischen Bereich investiert werden – also insbesondere in die Erneuerung und Erweiterung von Anlagen im Strandbad. Zudem kann auch die in die Promenade entstehen. „Der Bereich zwischen Bleiche und dem Anwesen der Segler steht im Fokus der Überlegungen“, so Bauamtsleiter Gert Reckling.

In Magdeburg wird das ähnlich gesehen. „Es sind uns Fördermittel in Höhe von bis zu 60 Prozent von der Gesamt-Investsumme in Aussicht gestellt worden“, so Reckling vor dem Bauausschuss am Dienstagabend. Die Fördermittel seien genau für derartige Zwecke vorgesehen – und Arendsee könnte davon profitieren. Insgesamt könnte der Eigenbetrieb über rund 1,4 Millionen Euro verfügen und diese gezielt einsetzen.

Über das Wie und Wann wurde am Dienstag nicht gesprochen. Klar sei aber, so Reckling, dass das gesamte Gebiet zwischen See und Lindenstraße in die Überlegungen einbezogen werden soll. Ziel ist es, eine Art Flaniermeile für die Gäste und Einheimische einzurichten. Die Situation derzeit könne nicht befriedigen.

Die Stadt wird nun Ideen zusammentragen, um das Projekt anzuschieben. „Aber es geht nicht nur um die Meile, sondern insbesondere auch um die Anlagen im Strandbad“, machte Reckling deutlich.

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