Umgestürzte Stämme sollen soweit wie möglich vermarktet werden

Stadt lässt großes Sturmholz versteigern

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Ehrenamtliche des Technischen Hilfswerks Salzwedel sägten sich durch die Bäume am Arendsee.

Arendsee. Die Schäden sind registriert und werden abgearbeitet. Doch was passiert mit dem Holz der beim Sturm am Seeweg umgestürzten Bäume?.

„Soweit wie möglich, wird es versteigert. Wir werden also Einnahmen haben“, beantwortet Arendsees Bürgermeister Norman Klebe die Frage. Das Stadtoberhaupt kann nur für kommunale Gehölze sprechen. Für diese gebe es durchaus Abnehmer. Dabei wird eng mit der Forstbetriebsgemeinschaft Priemern zusammengearbeitet, die sich um das Vermarkten kümmert.

Komplett auseinandergebrochene Stämme finden aber keinen Abnehmer mehr. Bei Eichenstücken, die sechs Meter oder länger sind und keine Löcher haben, sieht das anders aus. Darauf wird beim Aufräumen geachtet, um Einnahmen zu erzielen.

Überall am Seeweg liegen Stämme. Gehölze, die noch verwertbar sind und der Stadt gehören, werden seitens der Kommune verkauft. Dies übernimmt die Forstbetriebsgemeinschaft Priemern. 

Die Arbeiten werden noch einige Wochen andauern. Mit beim Sägen dabei war das Technische Hilfswerk Salzwedel. „Die Hilfe war wirklich gut. Wir hätten es sonst nicht geschafft“, lobte Norman Klebe und ergänzte: „Vielleicht können wir die Zusammenarbeit fortsetzen. Aber natürlich möglichst nicht bei einer Großschadenslage, sondern vielleicht mit einer Übung.“

Wenn die Arbeiten am See in einigen Wochen beendet sind, werde sich die Verwaltung den Seeweg noch einmal genauer anschauen. Derzeit sei aber nicht geplant, für die umgestürzten Baumriesen Ersatz zu pflanzen. Dies könnte aber in Zukunft Thema werden. Und zwar im Zuge von Ausgleichsmaßnahmen.

Wenn die Stadt, wie 2018 vorgesehen, beim Straßenbau Flächen versiegelt, müssen dafür Naturprojekte umgesetzt werden. Dies könnte direkt am Seeufer geschehen.

Von Christian Ziems

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