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Stadt Arendsee trennt sich von manch bekannter Immobilie

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Von: Jens Heymann

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Die Fleetmarker Bibliothek ist nach Angaben der Arendseer Stadtverwaltung jüngst verkauft worden.
Die Fleetmarker Bibliothek ist nach Angaben der Arendseer Stadtverwaltung jüngst verkauft worden. © Heymann, Jens

Es war ein unscheinbarer Tagesordnungspunkt im nicht öffentlichen Teil des jüngsten Arendseer Stadtrates: der Verkauf des bisherigen Bibliotheksgebäudes in Fleetmark. Wie aus der Stadtverwaltung zu erfahren war, ist die Immobilie nach erfolgter Ausschreibung an einen Privatkäufer veräußert worden.

Fleetmark / Binde – Die Bücherei soll bis Jahresende in das große Grundschulgebäude umziehen – in die untere Etage. Damit wird das Vorhaben vorangetrieben, den öffentlich-kulturellen Schwerpunkt dorthin zu verlegen. Auch der Ortschaftsrat und die Feuerwehr sollen mittelfristig angesiedelt werden; die Kindertagesstätte ist schon vor Ort.

Ein anderes Verkaufsobjekt mit einer gewissen öffentlichen Relevanz ist das ehemalige Gemeindebüro samt Standesamt in Binde. Die Stadt Arendsee hat für das Gebäude einen unteren fünfstelligen Preis als Mindestgebot aufgerufen. Wohl auch deshalb, weil es erheblich renoviert werden muss. Im Rathaus selbst wird von einem Reparaturstau gesprochen. Die Verkaufsfrist läuft noch bis zum 15. März. Kleine Anmerkung: Die Sirene soll auf dem Dach bleiben.

Das Abstoßen überflüssiger Immobilien ist eine in Arendsee immer wieder mal zu hörende Forderung. Denn es bringt nicht nur einen Verkaufserlös, sondern auch entsprechende Grundsteuer in die Stadtkasse. Gerade dies ist angesichts der aktuell geplanten Erhöhung der Abgaben für Wohn- und Baugrundstücke (Grundsteuer B, wir berichteten) ein heikles Thema. Auch die Entscheidung soll Mitte März fallen.

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