1. az-online.de
  2. Altmark
  3. Arendsee

Sportplatz: Unkraut wächst über das Labyrinth

Erstellt: Aktualisiert:

Kommentare

Die Hainbuchen, die später einmal ein Labyrinth bilden sollen werden immer mehr überwuchert. Außerdem wirken einige der Pflanzen sehr trocken.
Die Hainbuchen, die später einmal ein Labyrinth bilden sollen werden immer mehr überwuchert. Außerdem wirken einige der Pflanzen sehr trocken. © Ziems

Kläden. Erst vor wenigen Monaten wurde mit Hainbuchen ein künftiges Labyrinth nahe des Klädener Sportplatzes gepflanzt. Doch schon jetzt macht das Gelände einen verwilderten Eindruck. Unkraut steht höher als die Büsche, die auf den ersten Blick vertrocknet scheinen.

„Ein Großteil müsste aber wieder kommen“, ist Arendsees Vize-Bauamtsleiterin Monika Leue noch zuversichtlich. So gab es immer wieder Diskussionen darüber, ob sich solch eine Anlage ohne Wasseranschluss am Leben erhalten lässt. Ganze ohne Pflege wird es wohl nicht gehen, wie die derzeitige Situation beweist. Die AZ wollte von Monika Leue wissen, wer sich in Zukunft darum kümmern soll: „Dazu möchte ich mich im Moment nicht äußern. “ Das neue Labyrinth soll langfristig die Vari-ante aus Mais ersetzen. Darum hat sich der Tourismusverein Arendsee mehrere Jahre gekümmert, kann dies aber ohne Bürgerarbeiter nicht mehr gewährleisten.

Unzufrieden ist die Vize-Bauamtsleiterin mit dem Baufortschritt der Umfeldgestaltung. „Es könnte schon weiter sein“, wartet sie darauf, dass die Firmen weitermachen. So fehlt zum Beispiel noch eine Kegelanlage für den Außenbereich. Zudem sieht der Rasenplatz alles andere als einladend aus. Anstatt sattem Grün sind viele Löcher zu sehen. Die komplette Umfeldgestaltung, die zum Teil aus den Rücklagen der einstigen Gemeinde Kläden bezahlt werden, kostet 128 000 Euro.

Von Christian Ziems

Auch interessant

Kommentare