Ein Schmuckstück in Blau-Gelb

Sportlerheim des SV Arendsee im Jubiläumsjahr in neuem Glanz

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Das Vereinsgebäude des SV Arendsee auf dem Sportplatz am Harper Weg. Auch die Fassade wurde im Jubiläumsjahr neu gestaltet.

Arendsee – Der Sportverein Arendsee (SVA) hatte sich so auf sein Jubiläum gefreut. 100 Jahre sollten gefeiert werden, Anfang Juli. Doch das muss warten, sagen die Männer um Vereinschef Martin Retzlaff.

Passend zum Geburtstag waren auch die Fördermittel von rund 42 000 Euro geflossen, mit dem der Verein das Vereinshaus schmuck machen wollte (wir berichteten).

Inzwischen sind die Arbeiten fast abgeschlossen. „Während dieser Zeit konnten wir zwar keine Spiele absolvieren, aber unser Vereinsheim wird ein richtiges Schmuckstück“, freute sich Retzlaff. Gegenüber der AZ erklärte er jüngst, dass die Fliesenleger in den Kabinen schon fertig seien – die Maler ebenfalls. Die neuen Möbel für die Umkleidekabinen seien bereits aufgebaut, auf die Kabinentüren wird indes gewartet. Von der Fassade wurde der Asbest entsorgt und eine neue Verkleidung angebracht.

„Dann hat die Firma Farbkraft aus Salzwedel unser Haus noch einmal verschönert. In unseren Vereinsfarben Blau-Gelb“, erfuhr die AZ. Dann wird noch einmal auf den Maler gewartet, der außen die Endarbeiten erledigt. „Und zack sind 42 000 Euro weg“, sagt Retzlaff. Freute sich aber im gleichen Atemzug über den Geldsegen, für den keine Eigenmittel aufgebracht werden mussten. „Ohne das Geld hätten wir nichts machen können“, meinte der Vorsitzende und dankte denen, die sich für die Zahlung stark gemacht hatten. Unter anderem Landtagspolitiker Carsten Borchert.

Zu den Feierlichkeiten hat sich der Vorstand indes verständigt. Gefeiert werden soll nun am 3. Juli 2021 – vorausgesetzt, die Normalität zieht wieder ein. Erreicht werden konnte auch, dass die Stendaler Band „Tick2Loud“ sich den neuen Termin bereits im Kalender vermerkt hat. „Dann feiern wir im nächsten Jahr den 101. Geburtstag unseres Vereins“, freut sich Retzlaff schon.

Aber wichtiger sei derzeit, dass der normale Betrieb wieder möglich wird. „Ein Signal für die Fortsetzung der Saison liegt in weiter Ferne. Wir müssen abwarten“, sagte Retzlaff etwas traurig.

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