Eisbader erlebten für ihre Empfindungen ein sehr warmes Treffen

Spaß bei fünf Grad

Bei der Erwärmung bereiteten sich die Teilnehmer auf die nassen Minuten vor. Im Mittelpunkt stand natürlich der Spaß, dementsprechend kreativ waren die Badebekleidungen.

Arendsee. Fünf Grad Wasser- und etwa sechs Grad Lufttemperatur – die Teilnehmer des sechsten Arendseer Eisbadens fühlten sich gestern Nachmittag fast schon wie im Frühling.

„Deswegen sagen wir auch Winterbaden“, schmunzelte Christine Meyer von den Arendseer Saunis, die das Spektakel alljährlich organisieren. Sie lud auch die Zuschauer spontan ein, mitzumachen. Doch die wollten ihre Jacken nicht gegen Badehosen tauschen.

Lustig wurde es an der Wanderrast trotzdem. Rund 25 abgehärtete Schwimmer begaben sich auf die Spuren von Sebastian Kneipp und Gustav Nagel. Mit Mützen sowie Schirmen ausgestattet, ging es in den Arendsee – die Utensilien boten Schutz vor dem Regen. Bürgermeister Norman Klebe freute sich über den wiederholten Erfolg der Veranstaltung und schaute dem Treiben vom trockenen Ufer aus zu.

Wer Hunger und Durst bekam, musste nur ein paar Schritte weiter zur Wanderrast gehen. Dort stellte sich die neue Besitzerin Anja Baars vor. Sie möchte ab Ostern dort ein Brauhaus betreiben. Wie die Unternehmerin aus dem Landkreis Celle im Gespräch erklärte, soll auch ein Arendseer-Bier gezapft werden. Um den Werbefaktor zu erhöhen, sollen die Seestädter Ideen für einen Namen vorschlagen. „Einen entsprechenden Aufruf werden wir noch starten“ so Anja Baars.

Von Christian Ziems

Fotostrecke vom Eisbaden

Eisbaden im Arendsee

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