Sprungbrett geplant / Neptun kommt am 4. August in das Strandbad

Sommer sehnlichst erwartet

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In den See springen, wie hier beim Drachenbootrennen, ist beliebt. Bis vor einigen Jahren gab es eine Sprungturm, der abgebaut wurde. Nun soll ein neues Ein-Meter-Brett im Arendsee entstehen.

Arendsee. „Mit der Resonanz während des Sommerfestes am Wochenende sind wir nicht zufrieden. Es waren wenig Arendseer da. Aber wir geben die Hoffnung nicht auf. Derzeit liegt die Luft- bei 28 und die Wassertemperatur bei 21 Grad.

Das Strandbad füllt sich“, so Michael Meyer, Geschäftsführer der Luftkurort Arendsee GmbH, gestern. Er und seine Mitarbeiter hoffen auf warme Sommerferien, bisher gab es nur wenige Badegäste im Strandbad. Zumindest in den nächsten Tagen sieht es sehr gut aus – um die 30 Grad und bis zu 15 Sonnenstunden täglich werden vorhergesagt.

Bis vor einigen Jahren gehörte auch ein Sprungturm, der nur schwimmend zu erreichen war, zum Strandbad. Doch der musste aus Sicherheitsgründen abgebaut werden. „Wir haben uns fest vorgenommen, wieder solch eine Attraktion zu schaffen. Und zwar noch in dieser Saison“, so Michael Meyer. Derzeit wird überlegt, wie dies umsetzbar ist. Die Seitenstege, die von der Tribüne in Richtung See führen, sind dazu nicht geeignet: Die Wassertiefe genügt nicht. Darum wird es wohl auf eine variabel Variante hinauslaufen. Dies könnten zum Beispiel Pontons sein, die sich ohne größere Probleme versetzen lassen.

Neben einem Ein-Meter-Sprungbrett, das wieder schwimmend zu erreichen ist, soll eine Rutsche, über die Gäste direkt in den See gelangen, installiert werden. „Derzeit wird das alles noch vorbereitet. Ziel ist es, mehr Spaß zu bieten. An erster Stelle steht aber die Sicherheit, ohne TÜV wird nichts aufgebaut“, machte der Geschäftsführer im Gespräch mit der Altmark-Zeitung deutlich.

Darüber hinaus sollen Gäste mit Veranstaltungen gelockt werden. Die Vorbereitungen für das Strandfest laufen auf Hochtouren. Der Meeresgott Neptun wird am Sonnabend, 4. August, die Besucher taufen. Außerdem soll es an diesem Tag eine Neuauflage der Schatzsuche, bei der der Nachwuchs im Sand Überraschungen finden kann, geben. „Wir möchten ein Familienfest bieten“, nennt Michael Meyer den Anspruch. Neben einer Disko am Abend wird darum eine Riverboatparty auf der „Queen“ organisiert.

Von Christian Ziems

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