Ab Sommer Funk-DSL

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Staatssekretär Jürgen Stadelmann (4.v.r.) übergab im Sommer 2010 den Zuwendungsbescheid für den Funk-DSL-Ausbau in der Gemeinde Arendsee an Bürgermeister Norman Klebe (4.v.l.). Dieses Jahr soll die Maßnahme abgeschlossen werden.

Arendsee - Von Jens Heymann . In der Einheitsgemeinde Arendsee soll ab Sommer dieses Jahres flächendeckend DSL verfügbar sein – per Funk. Bis dahin werde der Anbieter Arche NetVision die letzten Arbeiten an Mobilfunkmasten, Kabelverlegungen und Messungen abgeschlossen haben. So erklärte es gestern Bürgermeister Norman Klebe gegenüber der Altmark-Zeitung.

Während eine Datenübertragungsrate von zwei Megabit pro Sekunde (Mbit/s) garantiert werde, stehen den Verbrauchern noch drei weitere Tarife (bis zu drei, sechs und zehn Mbit/s) standortabhängig zur Verfügung.

Die Kommune hatte am 22. Juni 2010 für die damalige Größe der Einheitsgemeinde einen Förderantrag gestellt und gut einen Monat später – am 28. Juli – aus den Händen von Staatssekretär Jürgen Stadelmann einen Zuwendungsbescheid in Höhe von 294 960 Euro erhalten. Die restlichen 34 968 Euro zum Decken der Wirtschaftlichkeitslücke steuert die Gemeinde bei.

20 Arendseer Ortsteile profitieren von der Funk-DSL-Lösung. Für Zehren hingegen konnte der Anbieter keine Möglichkeit einer Anbindung finden. Ebenso außen vor bleiben zunächst Fleetmark und Rademin samt Ortsteilen. Vor der Zwangseingemeindung nach Arendsee hatten sich beide Gemeinderäte gegen die Funk-DSL-Lösung ausgesprochen.

Währenddessen baut Telekom-Konkurrent Vodafone in der angrenzenden Einheitsgemeinde Salzwedel sein LTE-Mobilfunk-Netz mit Datenübertragungsraten von bis zu 50 Mbit/s aus. Aktuell wurden mittels Router bis ins kalbensische Sallenthin Signale von der Sendeanlage in Pretzier empfangen.

Auch in Ritzleben befindet sich eine Anlage. Bürgermeister Klebe konnte keine Angaben dazu machen. Vodafone will aber in Arendsee präsent sein.

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