Viele Seestädter haben das Gefühl, dass sich die Polizeipräsenz erhöht hat

„Sogar nachts sind die Cops in Arendsee“

+
Geschwindigkeitskontrollen wie hier in Kläden gehören bei den Regionalbereichsbeamten Dirk Kiesche (l.) und Andy Winkler ebenso zu ihrem Job, wie Streifefahren durch die Region Arendsee. Sollten sie einmal frei haben, übernehmen andere.

Arendsee. Die Polizeireform sorgt immer noch für viel Aufregung. Die klassischen Polizeistationen sind Geschichte, so auch in Arendsee. Die Polizei als Ansprechpartner schien zunächst gänzlich verloren.

Doch die derzeitige Situation lässt die Polizei in keinem schlechten Licht erscheinen, wenn es um die Präsenz in der Seestadt geht. Zum einen sind es die beiden Regionalbereichsbeamten Andy Winkler und Dirk Kiesche, die beide offiziell als Ansprechpartner der Arendseer benannt wurden. Durch mehr Präsenz auf der Straße soll den Menschen das Gefühl gegeben werden, dass sie auf Sicherheit nicht verzichten müssen.

Und rund um Arendsee haben die Leute das Gefühl, die Polizei ist auch nachts vor Ort. Und so kann es vorkommen, dass zwei Beamte am Sonntagmorgen auf der Bahnhofstraße gegen 7.30 Uhr die Fahrzeugführer kontrollieren. „Sonntagfrüh, das gab es lange nicht“, so ein betroffener Autofahrer, der es kaum glauben konnte. Allein ihre Anwesenheit lässt die Arendseer aufhorchen. Und auch der Biertrinker am Abend kann sich nicht sicher sein, dass er auf dem Fahrrad ohne Probleme nach Hause radeln kann. [...]

Von Harry Güssefeld

Mehr dazu lesen Sie im E-Paper und in der Printausgabe der Salzwedeler Altmark-Zeitung.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare