Promenade an einigen Stellen schwer passierbar / Regen hinterlässt in der Stadt Spuren

Arendsee: Seeweg wird zum Schlammweg

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Der Seeweg ist zum Beispiel zwischen Kloster und Badestelle „Quelle“ teilweise nur schwer zu passieren.

Arendsee – Der Altmarkkreis Salzwedel investierte innerhalb der vergangenen Jahre knapp 200 000 Euro in den Seeweg. Die Oberfläche wurde unterhalb der Stadt erneuert. An anderen Stellen liegen die bislang letzten Arbeiten bereits über zehn Jahre zurück.

Schmale Koloniestraße: Bei Regenfällen breiten sich die Pfützen vom Rand auf die Fahrbahn aus.

Nach den Regenfällen der vergangenen Wochen wird deutlich: Nicht alle Bereiche ermöglichen ein bequemes Laufen oder Fahrradfahren mehr. So sind zwischen Kloster und Badestelle „Quelle“ Gummistiefel ratsam. Pfützen erstrecken sich teilweise über die gesamte Breite. Der Schlamm sorgt auch für Rutschgefahr, Vorsicht und ein sicherer Tritt sind von Nöten. Auch wenn der Kreis sich um Instandsetzungsarbeiten kümmerte, verantwortlich ist eigentlich der Eigentümer, die Einheitsgemeinde Arendsee.

Unter Wasser: Der Gehweg an der Salzwedeler Straße.

Der knapp zehn Kilometer Rundkurs gilt als eine der am meisten genutzten Attraktionen. Er wurde vor über zehn Jahren komplett erneuert. Insbesondere eine wasserdurchlässige Schicht dient als Oberfläche. An einigen Stellen wurde aber auch gepflastert. Der Rundkurs ist Bestandteil der Terrainwege. Davon gibt es in der Region neun an der Zahl, mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden. So wird unterschieden zwischen einem Herz (schwach belastbar) und zwei Herzen (anspruchsvolle Teilstrecke). Doch die Wege sind bei Touristen und auch Einheimischen teils unbekannt, Schilder fehlen. Neben dem See-Kurs gehören unter anderem der Kur-Natur-Erlebnispfad der Rundweg „Alte Poststraße“ und der Weg zur Kurklinik dazu. Ausgangspunkt für die Touren ist jeweils das „Haus des Gastes“ an der Töbelmannstraße.

Doch das Nutzen der Wege ist auch in der Stadt nicht immer einfach. Nach trockenen Monaten gibt es derzeit viel Regen, Schwachstellen in der Infrastruktur des Luftkurortes werden sichtbar. So wird die Koloniestraße bei Regen schnell zu einer kleinen „Seenstraße“ und ein Teil des Gehweges an der Salzwedeler Straße steht immer wieder nahezu vollständig unter Wasser. Hinzu kommt, dass die Platten dort zerschlissen oder abgesackt sind.  cz

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