Mitarbeiter der Luftkurort-Arendsee-GmbH reparieren Teile

Seetribüne Arendsee: Retten, was zu retten ist

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Holzteile der Arendseer Tribüne werden großflächig ausgewechselt. Das Holz ist teilweise verrottet.

Arendsee – Als vor elf Jahren die Seetribüne eröffnet wurde, wünschten ihr die verschiedensten Redner ein langes Leben. Sie am Leben zu erhalten, dafür tun aktuell die Männer der Luftkurort-Arendsee-GmbH alles.

Die wichtigsten Bereiche, an denen das Douglasien-Holz bereits den Geist aufgegeben hat, werden erneuert.

Das heißt Lauffläche und Kanthölzer, die eben diese Lauffläche fixieren. Die AZ konnte sich am Dienstag ein Bild davon machen, wie Teile der Tribüne bereits verfault sind. „Besonders im Bereich der Treppen, der Ein- und Ausstiege in den Schwimmerbereich, ist durch die ständige Feuchtigkeit der größte Schaden aufgetreten“, so GmbH-Chef Michael Meyer auf Nachfrage der AZ.

Die GmbH besorgte nun das Holz, mit dem die Tribünenbereiche wieder saniert werden. Wieder Douglasie, wegen der Einheitlichkeit und dem Wissen, dass Douglasie eigentlich zu den festen Gehölzen gehört. „Die Douglasie eignet sich für Verwendungen im Außenbau ohne Erdkontakt“, heißt es in Fachbüchern. Hat sie in Arendsee auch nicht. Aber das Wasser setzt ihr scheinbar doch zu.

VON HARRY GÜSSEFELD

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