Stadt reagiert schnell auf Kritik aus Friedrichsmilde und repariert den Zaun

Schrampe: Reh und Schwein bleiben draußen

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Das war das Bild von Mitte Mai: Zu sehen ist der marode Zaun, mit dem der Friedhof eingefriedet ist.

Schrampe – Der Anblick des neuen Zaunes auf dem Friedhof in Schrampe lässt wieder Frieden einkehren. Die Absperrung davor – von Zaun konnte keine Rede mehr sein – hatte zuvor für Kritik gesorgt.

Helga Hinkelmann aus Friedrichsmilde hatte entdeckt, dass Wildtiere ihre Stiefmütterchen vom Grab ihres Mannes fressen.

Sie hatte Mitte Mai darauf hingewiesen, dass mit einer Reparatur das Problem nicht zu beseitigen sei. Und appellierte an die Verwaltung zu handeln.

Wenige Tage später hatten Mitarbeiter des Wirtschaftshofes den neuen Zaun errichtet.

Die Verwaltung handelte. „Wir haben das Problem erkannt und einen neuen Zaun gebaut“, so Arendsees Bürgermeister Norman Klebe. Der Wirtschaftshof habe das in die Hände genommen. Das Material hatte das Bauamt bestellt – für 100 Meter. Geplant ist in Zukunft ein noch stabilerer Zaun.

Nun können die Wildtiere den heiligen Acker am Ortsrand von Schrampe nicht mehr betreten. Sie müssen draußen bleiben – bislang war der Tisch reichlich gedeckt. Die Stiefmütterchen auf dem Grab der Hinkelmanns werden sich erholen. Und die berechtigte Kritik der Helga Hinkelmann hatte zur Folge, dass die Stadt ihrer Pflicht nachkam.

Mit dem neuen Tor und dem neuen Zaun ist der Friedhof tatsächlich eine würdige Stätte der Erinnerungen.

VON HARRY GÜSSEFELD

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