Ein Versprechen zum Fest

Schnelles Internet für weitere Orte der Stadt Arendsee angekündigt

Die Telekom investiert in den Dörfern Kläden, Schrampe und Ziemendorf sowie in der Kernstadt Arendsee.
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Die Telekom investiert in den Dörfern Kläden, Schrampe und Ziemendorf sowie in der Kernstadt Arendsee.

Arendsee – Es gibt gute Nachrichten für alle, die seit Jahren vor allem in den Orten Kläden, Schrampe und Ziemendorf sowie in der Kernstadt schnelles Internet vermissen: Die Telekom baut ihr Netz in Teilen von Arendsee aus.

Konkret: Weitere 1200 Haushalte bekommen ab Ende 2020 schnelles Internet, erklärte Andreas Meyer vom Infrastrukturbetrieb Region Ost der Telekom gestern im Arendseer Rathaus.

Andreas Meyer (l.) von der Telekom und Arendsees Bürgermeister Norman Klebe.

Das neue Netz werde so leistungsstark sein, dass Telefonieren, Surfen und Streamen von Musik und Videos sowie das Speichern in der Cloud bequemer werden. Das maximale Tempo beim Herunterladen steigt auf bis zu 100 Megabit pro Sekunde. Dafür wird das Unternehmen Glasfaser verlegen und neun Verteiler aufstellen oder mit modernerer Technik ausstatten. Arendsees Bürgermeister Norman Klebe, der Andreas Meyer in seinem Dienstzimmer empfing, erklärte schnelles Internet als so wichtig wie Gas, Wasser und Strom.

Man habe mit der Telekom einen starken Partner an der Seite. So sichere sich die Stadt einen digitalen Standortvorteil und werde als Wohn- und Arbeitsplatz noch attraktiver. Klebe sehe durch Arendsees Mitgliedschaft im kommunalen Zweckverband Breitband Altmark (ZBA) keine Reibungspunkte. Der Kernort Arendsee sei vom ZBA als schwarzer Fleck bezeichnet worden. Werde also nicht erschlossen. Deshalb sei er froh, dass die Telekom ihr Versprechen, was sie 2016 gab, nun einlöst.

Wie kommt das schnelle Netz in die Häuser? „Zwischen der örtlichen Vermittlungsstelle und dem Verteiler am Straßenrand verlegt die Telekom Glasfaserkabel. Das erhöht das Tempo der Datenübertragung deutlich“, so Andreas Meyer. Die grauen Kästen am Straßenrand würden zu Mini-Vermittlungsstellen umgebaut. Dort werde das Lichtsignal in ein elektrisches Signal umgewandelt, von dort gehe es über das bestehende Netz (Voraussetzung ist ein Festnetzanschluss der Telekom) zum Anschluss des Kunden.

Was muss der Bürger nun tun?, wollte die AZ wissen. „Schon heute können sich die Einwohner für weitere Informationen zum Breitbandausbau unter www.telekom.de/sachsen-anhalt registrieren lassen. Kunden, die Kontakten zur Telekom nicht widersprochen haben, werden auch telefonisch oder schriftlich kontaktiert.

Bürger in den vier genannten Orten kommen nun in den Genuss. Seit 2016 sind bereits rund 2000 Haushalte in der Einheitsgemeinde von der Telekom auf den neuesten Stand gebracht worden, hieß es gestern.

VON HARRY GÜSSEFELD

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