Einheitsgemeinde braucht pro Jahr bis zu 60 000 Euro für Reparaturen

Schnee verschwindet, Löcher bleiben

Die Löcher an den Schienen auf der L5 zwischen B190 und Ortseingang werden immer größer – eine Belastungsprobe für Reifen.

Arendsee. Das Tauwetter leistet ganze Arbeit, Schnee und Eis schmelzen. Doch was darunter sichtbar wird, ist nicht immer erfreulich. Der Straßenbitumen leidet unter dem Winter und bröselt an etlichen Stellen. So zum Beispiel auf der Landesstraße 5 zwischen Kurgebiet und B190.

Im Bereich der nicht benutzten Bahnstrecke ist eine Belastungsprobe für Reifen entstanden. Die Schienen sind in der Straße eingelassen, doch der Bitumen bröckelt. Das Metall liegt zum Teil offen auf der Erde. Kraftfahrer sollten diesen Bereich vorsichtig befahren, Warnhinweise gibt es nicht.

Auch in anderen Bereichen der Einheitsgemeinde entstehen Löcher. Was die kommunalen Straßen angeht, liegt die Zuständigkeit beim Arendseer Bauamt. Rund 60 000 Euro stehen alljährlich für Reparaturen zur Verfügung, ob dies auch 2013 der Fall ist, wird die Haushaltsdiskussion zeigen.

„Wir warten zunächst bis März“, unterstrich Bauamtsleiter Gert Reckling, dass erst nach dem Winter die kompletten Schäden aufgenommen werden und dann reagiert wird. Eindringende Feuchtigkeit setzt dem Bitumen zu, insbesondere, wenn Frost hinzu kommt. Dann entsteht durch die Ausdehnung eine gewisse Sprengwirkung. In den vergangenen Tagen waren etliche Arendseer dabei, den Schnee aus der Gosse zu räumen, damit das Wasser abfließen kann.

Von Christian Ziems

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