34-Jährige übernimmt Pfarrstelle in Arendsee

Schlüsselübergabe an Sandra Trottner

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Pastorin Sandra Trottner (v.l.) mit dem Schlüssel für die Johanniskirche. Pastorin Almut Riemann aus Seehausen und Marianne Holz vom Gemeindekirchenrat freuen sich mit der Neuen.

Arendsee. Am Ostersonntag, 8. April, wird Pastorin Sandra Trottner die Pfarrstelle in Arendsee übernehmen. Im Rahmen eines Gottesdienstes in der Johanniskirche ab 14 Uhr wird sie von von Superintendent Michael Kleemann eingesegnet.

Die Stelle in Arendsee ist die erste Pfarrstelle für die 34-Jährige in Bismark geborene Sandra Trottner. Am Sonntag erfolgte die Ordination in Magdeburg. „Daran haben zu meiner Freude auch Christen aus Neulingen teilgenommen“, erzählte sie gestern in einem Pressegespräch. Denn: Mit ihrem Amtsantritt werden fünf Orte des Pfarrbereichs Neulingen zum neuen Bereich Arendsee gehören. Neben Neulingen sind das die Orte Harpe, Höwisch, Zehren und Leppin. Die derzeitige Pastorin Marita Klein wird am 15. April verabschiedet – eine Teil-Pfarrstelle wird in Neulingen mit einer Pastorin besetzt.

Sandra Trottner freut sich auf die Aufgabe in Arendsee. „Ich werde mir einen Überblick verschaffen und nicht alles neu umgestalten. An Bewährtem, wie der Arbeit mit dem Kloster, möchte ich festhalten“, so die Geistliche. Natürlich wird sie ihren Lebensmittelpunkt aus Beedenbostel bei Celle nach Arendsee verlegen. Derzeit zieht sie in die Pfarrwohnung im Arendseer Begegnungszentrum „Unterm Regenbogen.“

Sandra Trottner hatte erfolgreich das Missionseminar in Hermannsburg absolviert. Dann ging sie als Vikarin nach Beedenbostel. Während des gestrigen Gesprächs waren auch Pastorin Almut Riemann aus Seehausen und Marianne Holz vom Gemeindekirchenrat zugegen. Almut Riemann, die bislang die Vertretung seit dem Weggang von Dr. Eberhard Bürger in Arendsee übernommen hatte, konnte gleich mit einer guten Neuigkeit aufwarten: Von der Kurt-Lampe-Stiftung waren die noch fehlenden 15 000 Euro für die Notsanierung des Turmes der Johanniskirche bewilligt worden. Damit stehen nun insgesamt 150 000 Euro zur Verfügung, hieß es gestern. Das Geld stammt unter anderem von Lotto-Toto, der Stiftung Kirchen-Baudenkmäler und der Kirche sowie aus Spenden. Die Sanierung könne nun beginnen, so Almut Riemann. Ein schöner Start für Sandra Trottner, wie es gestern hieß.

Von Harry Güssefeld

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