Ortsbürgermeisterin fordert neue Bitumenschicht für die Fahrbahn

Schlechte Bundesstraße nervt die Leppiner

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Die Bundesstraße 190 zieht sich durch den kompletten Ort Leppin. Eine durchgängige Sanierung gab es aber seit Jahrzehnten nicht mehr. Nicht nur der Ortschaftsrat will, dass die Piste abgefräst wird und eine neue Oberfläche bekommt. 

Leppin. Bereits im Oktober 2016 wies Renate Benecke auf den schlechten Zustand der Bundesstraße 190 innerhalb von Leppin hin. Ein Jahr später hat sich daran nichts geändert, die Situation sei hingegen noch schlimmer geworden. 

Es muss endlich etwas passieren. Die Häuser bekommen Risse“, will die Ortsbürgermeisterin nicht locker lassen. Im Gespräch mit der Altmark-Zeitung unterstrich sie, dass es mehrere Schwierigkeiten gebe. So klapperten die Gullydeckel auf der viel befahrenen Fahrbahn, die Folge sei Lärmbelästigung. Darüber hinaus löse sich die oberste Schicht an einigen Stellen, Löcher seien bereits entstanden. Gebäude, die sich an Regeneinläufen befinden, müssten die Belastungen besonders aushalten.

Insbesondere im Bereich von Gullydeckeln gibt es immer wieder Risse. Einige wurden ausgebessert, doch die Einwohner wollen eine komplette Instandsetzung der Fahrbahn.

Davon, wie sich das Ärgernis lösen lässt, hat Renate Benecke eine klare Vorstellung. „Die Straße müsste in Leppin auf der kompletten Länge abgefräst und mit einer neuen Oberfläche versehen werden“, so die Ortsbürgermeisterin. Sie hofft, dass es nicht noch ein Jahr dauert. Nach ihren Informationen könnten die Arbeiten, für die die Landesstraßenbaubehörde zuständig ist, 2018 umgesetzt werden. Komplett sicher sei dies allerdings noch nicht. Die Bundesstraße wurde nach der Wende grundhaft ausgebaut. Die vielen und zum Teil schweren Fahrzeuge haben dem Bauwerk aber in den über 20 Jahren zu schaffen gemacht. Dass die Leppiner grundsätzlich mit dem Verkehr leben müssen, steht fest. Denn die angekündigte B 190 n mit Ortsumgehungen, die als Strecke zur auch noch nicht gebauten A 14 nahe Seehausen führen soll, wird wohl vor 2020 nicht entstehen.

Von Christian Ziems

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