Verwaltung soll sich um Schwierigkeiten kümmern

Schilderproblem im Arendseer Straßenverkehr erreicht die Politik

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Osterburger Straße: Links geht es zur Straßenmeisterei. Auf dieser Konstruktion ist nichts mehr zu entziffern.

Arendsee – Verkehrsteilnehmern fällt es immer wieder auf: Die Beschilderung in Arendsee ist mangelhaft. Viele Konstruktionen sind beschmiert, verdreht, fehlen oder sind durch die Sonne so ausgeblichen, dass der Sinn kaum noch zu erkennen ist (AZ berichtete).

Besonders deutliche Fälle gibt es an den Zufahrten der Wohngebiete an der Gestiener Straße und der Alten Poststraße zu sehen. Dort existieren 30er-Zonen – einige Schilder dazu sind aber nur noch mit großer Mühe zu identifizieren.

Alte Poststraße aus Richtung Kreisel kommend: An dieser Stelle beginnt eine 30er-Zone. Darauf soll das Schild auf der rechten Seite hinweisen.

Besonders Ortsfremde müssen viel Konzentration aufwenden, um sie zu enträtseln, Einheimische kennen die ganz speziellen Verkehrsbesonderheiten im Luftkurort. Aufmerksamkeit geht aber für den eigentlichen Straßenverkehr verloren.

Das Thema hat auch die Kommunalpolitik erreicht. Stadtrat Bernd Jagodzinski nutzte die jüngste Stadtratssitzung, um die Probleme anzusprechen. So gebe es in den anderen Ortsteilen der Einheitsgemeinde ebenfalls Nachholbedarf. Ein Beispiel: Stadtrat und Ortsbürgermeister Philipp Fölsch erklärte, dass in Schrampe und Zießau nicht alle Schilder in Ordnung seien. Dies ist im veröffentlichten Protokoll von der jüngsten Sitzung zu lesen. Wie Bürgermeister Norman Klebe an dem Abend deutlich machte, sei das Ordnungsamt zuständig. So gebe es regelmäßige Kontrollen seitens der Politesse. Die aktuellen Hinweise würden überprüft – hieß es. Wer aufmerksam Arendsee passiert, der sieht schnell: Es ist nur eine Frage der Zeit, bis die Schwierigkeiten anwachsen. So stehen etwa an der Hohen Warthe viele Schilder, die verblasst sind. Kritik wurde in der Vergangenheit auch geübt, da Reiter den Seeweg mit Pferden nutzen. Verbotsschilder fehlen aber zum Teil, so an der Töbelmannstraße.

VON CHRISTIAN ZIEMS 

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