Immer mehr Tafeln im Stadtgebiet sind nicht zu erkennen

Schilderglanz in Arendsee geht verloren

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Die Kreisstraßenmeisterei ist über die Osterburger Straße erreichbar. Das passende Schild dazu lässt sich erst auf den zweiten Blick deuten.

Arendsee – Das Kraftfahrer-Problem, dass Verkehrszeichen in Arendsee auch aufgrund ihres Alters kaum oder gar nicht mehr zu erkennen sind und damit Unsicherheit provoziert wird, setzt sich auch im neuen Jahr fort.

Verblichene Konstruktionen stehen nicht nur an der Alten Poststraße, der Amtsfreiheit und der Ackerstraße (AZ berichtete). Auch an anderen Orten des Luftkurortes beginnt für Ortsfremde oft das Rätselraten.

Zum Luftkurort geht es geradeaus.

Nicht mehr zu erkennen ist zum Beispiel die beginnende 30er Zone für das Wohngebiet an der Gestiener Straße. Dafür steht dort ein gekritzeltes „Sau“. Dem Verkehrsteilnehmer, der für seine und die Sicherheit der anderen auf den ersten Blick wissen muss, welchen Regeln für ihn gelten – nützt dies nichts. Wenige Meter weiter an der Osterburger Straße verweist ein Schild auf den nahen Standort der Kreisstraßenmeisterei, auch diese ist bis fast zu Unkenntlichkeit beschmiert, die schwarzen Buchstaben darunter durch die Sonne fast verschwunden.

Reste von Aufklebern machen aus Altmarkkreis Salzwedel am Ortseingangschild von Genzien kommend „Altm kreis Salzwedel“. Darunter zeigt ein Pfeil dass, es nach links zum staatlich anerkannten Luftkurort geht. Arendsee trägt diesen Titel, zur Innenstadt geht es aber geradeaus. An anderen Stellen fehlen Schilder gänzlich. Dazu gehören auch die Infotafeln für Urlauber, von denen nur noch Metallgerüste stehen. Die Verwaltung wollte die Tafeln aktualisieren lassen – dass war vor etwa einem Jahr.

VON CHRISTIAN ZIEMS 

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