Biathlonweltcup ohne Arendseer Fangemeinde kaum noch vorstellbar

Rotmützen im Schnee: Enormer Spaß in Oberhof

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Eine tolle Truppe sind sie schon, die Arendseer und ihre Freunde, die alljährlich nach Oberhof fahren. Die Liebe zum Biathlon und der Wunsch nach Geselligkeit treiben sie immer wieder an, die Reise im Januar anzutreten.

Arendsee / Oberhof. Nachdem der Biathlon-Weltcup im vergangenen Jahr wegen Schneemangels nicht stattfand, hatten die Organisatoren in Oberhof vorgesorgt und Schnee gebunkert. Und so waren die Arendseer Biathlonfreunde wieder guten Mutes, als sie sich am 6. Januar auf die Reise nach Thüringen machten. Klassisch mit dem Bus, um schon auf der Hinfahrt fröhlich bechern zu können.

Ok, im Rahmen natürlich. „Nicht nur, dass die Fahrt wieder ein Ziel hatte, nein, die Erfolge der deutschen Biathleten haben so richtig Spaß gemacht“, so Burkhard Hammermeister aus Rohrberg, der sich seit Jahren den Arendseer Rotmützen anschließt.

Gewohnt haben die Arendseer und ihre Mitfahrer in Gotha. Zu sehen bekamen die Biathlonfreunde am Sonnabend die Herren- und Damenverfolgung sowie am Sonntag den Massenstart der Herren und Damen. „Es war eine hervorragende Stimmung, einige von uns nutzten die Möglichkeit zum Snow-Tubing und alle natürlich die Aprés-Ski-Party“, erzählt Hammermeister.

Für ihn ist die Fahrt zum Weltcup nach Oberhof ein fester Termin – und alle freuen sich, dass sich die kleine Gemeinde Oberhof für die Biathlon-Weltmeisterschaften 2023 bewerben will. Viele erinnern sich noch an die WM 2004. Ein tolles Event.

Es gab kaum etwas zu bemängeln: Nur das lange Anstehen an den Toiletten – und dass es nur einen Ein- und einen Ausgang ins Stadion gab, was für Wartezeiten sorgte.

Von Harry Güssefeld

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