Aktuelle Ziele für den „gustaf nagel-Förderverein“ sind benannt

Reno Metz neuer Vorsitzender

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Hans-Jürgen Schulz (v.l.) gratuliert Reno Metz zur Wahl als Vorsitzenden des „gustaf nagel-Fördervereins“. Hans-Jürgen Schulz hatte nach dem Tode von Uwe Holger Idler den Vorsitz inne.

swz Arendsee. Wie geht es mit dem „gustaf nagel-Förderverein“ in Arendsee nach dem Tod des verdienstvollen Vorsitzenden Uwe Holger Idler weiter? Diese Frage stand im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung des Vereins am Freitag.

Nach einem stillen Gedenken an Uwe Holger Idler blickte der amtierende Vorsitzende Hans-Jürgen Schulz kurz auf das Vereinsleben im vergangenen Jahr zurück. So wurden mehrere Maßnahmen an den Nagelbauten ausgeführt und auch das Grundstück gepflegt. Weiterhin wurde der Zaun um das Grundstück vervollständigt. Im September erfolgten Schacht- und Aufräumarbeiten im Tempelbereich. Steine und Schutt wurden aus dem See geborgen.

„Uwe Holger Idler hat mit hohem zeitlichen und finanziellen, aber auch mit kräftezehrendem Aufwand in seiner Salzwedeler Werkstatt Pfosten und das Eingangstor angefertigt. Auch wurden von ihm Schmiedearbeiten für die Kuppel des Kassiererhäuschens durchgeführt“, lobte der amtierende Vorsitzende nochmals die Arbeit seines Vorgängers. „Wir alle haben die Pflege und die baulichen Maßnahmen in ehrenamtlicher Arbeit durchgeführt, stellvertretend für die vielen Helfer möchte ich hier besonders Winfried Füchsel erwähnen“, sagte Hans- Jürgen Schulz. Einen wichtigen Schritt im Vereinsleben konnte er seinen Mitgliedern mitteilen: Dem Verein wurde für dieses Jahr die Gemeinnützigkeit anerkannt. Im Anschluss an seine Ausführungen und die Entlastung des Vorstandes wurde der Vorsitzende neu gewählt.

Mit einer Gegenstimme wählten die Anwesenden den langjährigen Nagelforscher Reno Metz in das Ehrenamt. Wie er betonte, war er bereits viele Jahre Vorsitzender des 1999 von ihm mitgegründeten Vereins. Ziele im Vereinsleben für die kommenden Jahre seien die weitere Sicherung des Ufers, die Fundamentierung der Tempelplatte sowie das denkmalgerechte Anbringen der Inschriften in den Türbogen, so Reno Metz. Er möchte auch das Vereinsleben nicht auf die Arbeitseinsätze reduzieren wissen und vor allem das Gemeinschaftsgefühl unter den 14 Mitgliedern stärken. So schlug er auch vor, gemeinsame Grillabende nach Arbeitseinsätzen zu veranstalten. Er sieht in der Wiederaufnahme der Nageltage auf dem Grundstück den Sinn, den Verein, seine Anliegen und natürlich das Leben und Werk Gustaf Nagels bekanntzumachen. „Wir möchten hier die Zusage machen, dass wir das Lebenswerk Uwe Holger Idler fortsetzen werden“, versicherten Hans- Jürgen Schulz und Reno Metz den anwesenden Mitgliedern und Freunden.

Zum Abschluss der Veranstaltung zeigte Reno Metz den Mitgliedern mehrere Ordner und einen kurzen Dia-Vortrag mit Bildern, die die Entwicklung des Nagelareals in den vergangenen Jahren dokumentieren.

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