Hohe Energie- und Heizkosten im Höwischer Dorfgemeinschaftshaus

Rechenspiele im Kalten

Mit Licht, aber ohne Heizung diskutierten die Höwischer Ortschaftsräte am Donnerstagabend über die Zukunft ihres Dorfgemeinschaftshauses. Das Gebäude verursacht derzeit mehr Kosten, als durch Zuschüsse eingenommen wird. Foto: J. Heymann

Höwisch. Der Höwischer Ortschaftsrat muss sich Gedanken um die Zukunft des Dorfgemeinschaftshauses machen. Derzeit übersteigen die Kosten (rund 1800 Euro in den Jahren 2010 und 2011) den Zuschuss von der Einheitsgemeinde (1400 Euro, zehn Euro je Einwohner).

Ortsbürgermeister Thomas Schermer und sein Rat machten sich am Donnerstag während der Ratssitzung Gedanken über die Zahlen und wollen eine Lösung finden. „Das erreichen wir auch“, so Ortschef Schermer am Ende der Diskussion. Er will zudem mit Bürgermeister Norman Klebe über ein entsprechendes Schreiben aus dem Rathaus reden.

Das Höwischer Dorfgemeinschaftshaus werde viel genutzt, aber es komme wenig in die Kasse, hieß es während der Ratssitzung. Hauptkostenpunkt seien Energie und Heizung, so Thomas Schermer. Dafür fielen in den vergangenen Jahren jeweils über 1000 Euro an, dazu kamen Grundgebühren fürs Telefon, welches aber zwischenzeitlich abgestellt worden ist.

Mögliche Einsparungen ließen sich durch eine Gastherme sowie durch einen externen Stromzwischenzähler für das angrenzende Feuerwehrgerätehaus erzielen, schlug Thomas Schermer vor. Die Kosten der Brandschützer würden in einen anderen Kostenbereich fallen.

Gespart wird in Höwisch übrigens schon: Während der Sitzung blieb die Heizung aus.

Von Jens Heymann

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