Leppins Ortsbürgermeisterin Renate Benecke: „Die B 190 in der Ortslage ist schlecht“

Leppin: Es rappelt an den Hauswänden

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Die Ortslage in Leppin ist von der Bundesstraße 190 durchzogen. Die Einwohner und die Häuser leiden inzwischen darunter. Vor allem deshalb, weil die Straße in einem immer schlechter werdenden Zustand ist.

Leppin / Arendsee. Mit einem Hilferuf hat sich Leppins Ortsbürgermeisterin Renate Benecke an die Verwaltung in Arendsee gewandt. Während der jüngsten Bauausschusssitzung hatte sie Bürgermeister Norman Klebe gebeten, mit der Landesstraßenbaubehörde Kontakt aufzunehmen.

Der Grund: Der Zustand der Bundesstraße im Zuge der Ortslage sei in einem so schlechten Zustand, dass die Häuser darunter leiden. Von Rissen war die Rede.

Arendsees Bürgermeister Norman Klebe weiß, dass immer wieder Einwohner aus Leppin in das Verwaltungsamt kommen, um ihren Frust loszuwerden. „Es geht genau um diese Dinge. Vor allem Gebäude, die sich auf Höhe der Gullys und Einläufe befinden, sollen besonders betroffen sein“, erklärte Klebe auf Nachfrage der AZ. Inwieweit das zutreffe, sollte der Baulastträger sagen. Aber vorstellen könne sich Klebe sehr gut, dass schwere Lkw, über abgesenkten Gullys, derartige Schäden verursachen können. Den Lkw-Verkehr werden die Leppiner weiter ertragen müssen. Weil, wie bekannt, es eine Bundesstraße B190n auch in weiter Zukunft nicht geben soll.

„Wie werden die Sorgen der Bürger nun weiterverfolgt?“, wollte die AZ wissen. „Es wird durch das Bauamt hier in Arendsee an die Straßenbaubehörde weitergeleitet“, hieß es. Die Leppiner müssen mit der Situation leben. Deutlich sichtbar sind Schäden im Straßenkörper, auch außerhalb der Gully-Schächte. „Hier in der Mitte ist ein richtiges Loch“, so Anwohner Michael Törmer. Nicht tief, aber eines, in dem sich Wasser sammelt.

Nach der Wende war die Straße grundhaft ausgebaut worden, zwischenzeitlich immer wieder geflickt. In Leppin wird der Wunsch stärker, wieder eine glatte Piste zu haben. „Die Lkw donnern so oder so durch das Dorf. Es nervt, aber mit den Schäden noch mehr“, heißt es weiter.

Von Harry Güssefeld

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