Teils meterhohes Gras

Anwohner klagt über nicht gemähtes Kommunalgrundstück

Das Gras vor dem Grundstück von Roland Graf in Rademin wächst.
+
Das Gras vor dem Grundstück von Roland Graf wächst. Für die Pflege der kommunalen Fläche fühlt sich niemand zuständig – auch der Anwohner nicht. Zu aufwendig, meint er.
  • Jens Heymann
    VonJens Heymann
    schließen

Manchmal ist es ja hilfreich zu warten, bis Gras über eine Sache gewachsen ist. In Rademin ist genau das die Ursache eines Problems.

Rademin – Es geht um 527 Quadratmeter bewachsenes Gemeindeland vor dem Grundstück von Roland Graf, direkt an der Kreuzung. „Das packe ich nicht“, sagt der Anwohner. Eine Weile lang habe er das Mähen übernommen; damit sei aber Schluss. Und es könne ihn auch niemand dazu zwingen. Das hätten Gerichte schon vor Jahren in ähnlichen Fällen geklärt.

In der Stadtverwaltung und bei einigen Mitgliedern des Ortschaftsrates wird die Angelegenheit mit einer gewissen Distanz wahrgenommen. Der Anwohner sei nicht in der Pflicht, wird von allen Seiten klaglos bestätigt. Was bleibt, ist eine meterhohe Grassavanne an der Straße. Die teils die Verkehrssicherheit gefährde, wie Roland Graf anführt. Flache Autos seien nicht zu sehen; er müsse einen Meter auf die Straße fahren. An der Kreuzung wird es noch gefährlicher. Dort kommt der Mäher dann doch ab und zu zum Einsatz. Die AZ erfuhr unterdessen, dass sich das Bauamt mit der Sache beschäftigen soll.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare